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Janjicic kehrt zurück, Hadergjonaj überzeugt

Am Samstag drehte wieder zahlreiche Schlachtenbummler ihre Runden. Hier gibt’s wie gewohnt die Übersicht zu den Leistungen.

Admir Mehmedi (VfL Wolfsburg): Der Söldner kam in Hoffenheim (0:3) erstmals im offensiven Mittelfeld zum Einsatz. Im Spiel war von ihm dann aber nicht viel zu sehen – genau wie von seinen zehn Mitspielern auf dem Rasen. Renato Steffen wurde zehn Minuten vor Ende des Spiels eingewechselt. Auf der TSG-Bank nahm Steven Zuber Platz, der nicht zum Einsatz kam.

Marwin Hitz (FC Augsburg): Leitete den Treffer zum 1:0 gegen Hannover mit einem weiten Abschlag ein. Im weiteren Verlauf der Partie, die mit 3:1 für den FCA endete, hatte er eine Unsicherheit drin. In der 54. Minuten liess Hitz einen Schuss nach vorne abprallen und hatte dann Glück, dass ein Mitspieler klären konnte. Wenige Minuten später klärte der Goalie stark gegen Anton.

Pirmin Schwegler (Hannover 96): Unter der Woche klagte er über Rückenprobleme und setzte mit einigen Einheiten aus. Für das Augsburg-Spiel wurde der ehemalige YB-Akteur dann nicht rechtzeitig fit. Kam nach der Pause für den schwachen Sorg und machte insgesamt eine ordentliche Partie.

Vasilije Janjicic (Hamburger SV): Erstmals nach seiner Alkoholfahrt stand der junge Schweizer wieder im Kader des HSV. Starten durfte er vorerst von der Bank aus, kam nach gut einer halben Stunde sogar für den verletzten Diekmeier ins Spiel. Beim 0:6 gegen die Bayern eine undankbare Aufgabe für Janjicic, der trotz allem noch einer der wenigen Lichtblicke an diesem aus Hamburger Sicht katastrophalen Nachmittag war.

Fabian Lustenberger (Hertha BSC): In einem schwachen Bundesligaspiel gegen Freiburg (0:0) stand er im defensiven Mittelfeld seinen Mann – über die vollen 90 Minuten. Mit 89 Prozent angekommener Pässe und einer grossen Mentalität in den Zweikämpfen kann dem 29-Jährigen eine gute Partie attestiert werden. Es war Lustenbergers 16. Liga-Einsatz in dieser Saison. Vincent Sierro stand auf Freiburger Seite nicht im Kader.

Florent Hadergjonaj (Huddersfield Town): Offenbar war der Schweizer beflügelt von seinem fixen Wechsel zu Huddersfield. Beim 0:0 gegen Swansea lieferte Hadergjonaj auf seiner rechten Seite eine bockstarke Partie ab. Er machte unglaublich viele Meter und brachte vor allem enorm viele Flanken. Nach einer Stunde hätte der ehemalige Ingolstädter mit einem Tor zum Helden des Tages werden können, verzog aus der Distanz aber knapp. Kurze Zeit später kassierte er nach einem Foul seine dritte Gelbe Karte.

Timm Klose (Norwich City): Diese Niederlage war unnötig wie ein Kropf. Beim Gastspiel in Hull lag Norwich lange Zeit mit 3:1 in Front, vergeigte das Match aber am Ende noch, so dass die Partie mit 3:4 verloren ging. Klose, der sonst einer der Konstanten ist, hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Vor allem in den Zweikämpfen präsentierte er sich ungewohnt schwach.

Ezgjan Alioski (Leeds United): Gegen Reading sollte für ihn und sein Team eigentlich mehr herausspringen, als das 2:2-Unentschieden am Ende hergab. Der Flügelflitzer war einer der Auffälligsten in seinem Team. Trotz allem ist ihm weder ein Tor noch eine Vorlage gelungen.

  aoe       10 März, 2018 18:22
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