Kann sich Milan im Rennen um Alexandre Pato einen entscheidenden Vorteil verschaffen? Der Brasilianer Leonardo, früher selber Spieler bei Milan und heute für die Mailänder als Verbindungsperson nach Brasilien aktiv, wird noch in dieser Woche (vielleicht schon heute) in seine Heimat reisen, mit dem Versuch, Milan in eine vorteilhafte Position zu bringen.
"Wenn Leonardo extra wegen mir nach Brasilien kommt, kann er mit meinem Berater Gilmar Veloz und dem Präsidenten meines Vereins Vitorio Piffero sprechen", so Pato gegenüber "globoesporte.com". Auch Patos Vater hat sich geäussert: "Bisher gab es noch kein offizielles Angebot. Wir werden dasjenige annehmen, das es meinem Sohn erlauben wird, am meisten zu spielen. Pato wird nicht nach Europa gehen, um auf der Bank zu sitzen, sondern nur um zu spielen."
Der Spieler von Internacional Porto Alegre hat eine Ausstiegsklausel von 20 Millionen Euro in seinem Vertrag stehen; da er erst im September 18-jährig und damit volljährig wird, ist ein Wechsel nach Europa erst für Januar terminiert. Neben Milan verfolgen vor allem auch Lokalrivale Inter, Chelsea und Real Madrid den Offensivspieler weiter mit grossem Interesse.
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