Amauri macht bei Juventus eine schwere Zeit durch. Der physisch starke Angreifer - im Sommer 2008 für teures Geld von Palermo geholt - hat in dieser Saison auf der ganzen Linie enttäuscht. Seit kurzem ist auch klar, dass der Brasilianer, der im März den italienischen Pass bekommen soll, für Italiens Nationalcoach Marcello Lippi für die Weltmeisterschaft in Südafrika kein Thema mehr ist. Zu schwach sind die Leistungen des Juventus-Spielers, als dass er darauf hoffen kann, in die "Squadra Azzurra" aufgenommen zu werden.
Neben Wolfsburg auch Bayern und Lyon mit Interesse
Trotzdem hat Amauri unbestrittene Qualitäten, so dass er auf dem Markt weiter ein interessanter Spieler ist. Wie berichtet ist der VfL Wolfsburg an dem 29-Jährigen, der noch Vertrag bis 2012 hat, interessiert. Auch der FC Bayern macht sich über den Spieler Gedanken. Eine Verpflichtung wäre vor allem dann möglich, wenn Amauri wie geplant einen EU-Pass bekommt. Am konkretesten scheint derzeit eine Spur nach Frankreich zu sein. Juventus, das nicht mehr unbedingt auf den Spieler baut, hat Amauri Olympique Lyon angeboten. Problem: Die 4,2 Millionen Euro Jahresgehalt.
Für den ehemaligen Angreifer von Chievo verlangt die "Alte Dame" aktuell 20 Millionen Euro, doch letztlich könnte es auch bei einer Ablösesumme um die 15 Millionen zu einem Transfer kommen.
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