4-4-2
Schweizer Legionäre News

Mehmedi kommt unter die Räder, Kobel erneut stark

Am Samstag waren wieder einige Schweizer Legionäre unterwegs. Hier gibt’s wie gewohnt die Übersicht zu den Leistungen.

Orhan Ademi (Würzburger Kickers): Verpasste mit den Kickers die Riesenchance, den Anschluss nach vorne zu halten. In die Wertung ging am Ende ein 2:2 bei Eintracht Braunschweig. In der Tabelle fallen die Rothosen auf den 10. Platz zurück.

Admir Mehmedi (VfL Wolfsburg): Denkwürdiger Nachmittag für Mehmedi und Co. Beim FC Bayern gab es eine heftige 0:6-Schelte. Er hatte kurz nach der Pause eine gute Möglichkeit, kam nach Hummels’ Leergrätsche aber nicht an den Ball. Landsmann Steffen ersetzte Mehmedi nach einer Stunde. Ihm bot sich eine handfeste Chance, er scheiterte jedoch aus spitzem Winkel an Bayern-Goalie Neuer.

Borussia Dortmund – VfB Stuttgart 3:1 (0:0)

Die Gäste aus Stuttgart traten couragiert auf, nahmen letztlich aber nichts Zählbares mit ins Schwabenland. Heimgoalie Roman Bürki hatte an und für sich einen geruhsamen Nachmittag und bekam nur wenig auf sein Gehäuse. Dieser Umstand war in etwa der hervorragenden Arbeit von Manuel Akanji geschuldet, der 99 Pässe an den eigenen Mann brachte. Beim VfB erwischte Leihgabe Steven Zuber einen weniger guten Tag. Das Spiel lief irgendwie am Schweizer vorbei, so dass für ihn nach 70 Minuten Schluss war. Ausser sein tödlicher Pass auf González hatte Zuber nicht viel zu bieten.

Fabian Lustenberger (Hertha BSC): Seit Längerem fand er seinen Platz mal wieder im Mittelfeld. Ihm wurden die defensiveren Aufgaben zugeteilt. Überzeugen konnte Lustenberger nicht, die Bindung zum Spiel ging ihm komplett ab. Deswegen musste er in der Halbzeit auch draussen bleiben. Am Ende verlor die Hertha mit 1:2 in Freiburg.

Gregor Kobel (FC Augsburg): Zeigte sich etwas nervös am Ball, brachte nicht mal die Hälfte seiner Zuspiele an den eigenen Mann (14/35). Lief nach einer Viertelstunde den Ball gut vor Werner ab und parierte später gegen Cunha stark (37.). Ansonsten agierte Kobel heute auch bei hohen Bällen sicher, was sonst seine grösste Schwachstelle ist.

Ezgjan Alioski (Leeds United): Durch das 1:0 in Bristol bleibt Leeds Spitzenreiter Norwich weiterhin auf den Fersen. Alioski kam wieder auf der linken Verteidigerseite zum Einsatz und brachte von dort aus nur drei von sechs Flanken an den Mann. Seinen Schuss in der zweiten Hälfte setzte er knapp neben das Tor.

Fabian Schär (Newcastle United): Bei Schär und seinen Teamkollegen wird der Jubel heute besonders ausgelassen ausfallen. Gegen Everton drehten die Magpies ein 0:2 noch in ein 3:2 um. Schär verzeichnete keine wichtigen Aktionen, holte sich in der 70. Minute eine überflüssige Gelbe Karte wegen Meckerns an. Weil es seine zehnte war, ist Schär im kommenden Spiel gesperrt.

  aoe       9 März, 2019 18:16
CLOSE