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4-4-2
Bittere Pille News

Hakan Yakin darf in Schaffhausen nicht Nachfolger von Bruder Murat werden

Nach dem Wechsel von Murat Yakin vom FC Schaffhausen zur Schweizer Nati hätte beim FCS eigentlich sein Bruder und bisheriger Assistent Hakan als Cheftrainer übernehmen sollen. Dies ist aber nicht möglich.

Grund ist die fehlende Uefa-Pro-Trainerlizenz des 44-Jährigen. Diese ist für einen Challenge League-Trainer eine Voraussetzung. Hakan Yakin verfügt lediglich über das A-Diplom. Und auch die übrigen bisherigen Assistenten Selcuk Sasivari und Paco Sanchez erfüllen die Voraussetzungen nicht. Es könnte zwar eine Sondergenehmigung des SFV beantragt werden, dazu müsste sich Yakin aber bereits in Ausbildung zur Uefa-Pro-Lizenz sein, was nicht der Fall ist. Reto Gertschen, Ressortleiter der Trainerausbildung beim SFV, sagt gegenüber “Blick”: “Keiner der genannten Trainer hat die Uefa-Pro-Lizenz, beziehungsweise hat die Uefa-Pro-Lizenz begonnen. Aus diesem Grund kann auch keine Sonderbewilligung erteilt werden.”

Dies ist für den FC Schaffhausen sehr bitter. Unmittelbar nach dem Abgang von Murat Yakin hatte Schaffhausens Präsident Roland Klein dem TV-Sender “SHf” klargestellt, dass Hakan übernehmen soll: “Ich wünsche mir ganz klar, dass Hakan Murats Arbeit weiterführen kann. Er kennt die Spieler und die Spieler kennen ihn. Es wäre eindeutig die beste und einfachste Lösung.”

Dazu wird es vorderhand nicht kommen. Der Challenge League-Klub muss eine externe Person holen, die die Voraussetzungen erfüllt.

  psc       12 August, 2021 15:39
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