Yakin nominiert zwei Neulinge für Nations-League-Auftakt
Murat Yakin hat sein erstes Aufgebot der Schweizer Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft 2026 bekannt gegeben. Für die vier Partien der UEFA Nations League zwischen dem 26. September und 6. Oktober nominierte der Nationaltrainer 25 Spieler.
Das Grundgerüst bilden 20 Akteure, die bereits beim WM-Turnier in Nordamerika dabei waren. Veränderungen ergeben sich vor allem durch mehrere Rücktritte. Silvan Widmer hatte Ende August seinen Abschied aus der Nationalmannschaft erklärt, anschliessend folgten Noah Okafor und Christian Fassnacht. Besonders Okafors Rücktritt war von Diskussionen rund um seine Rolle im Team begleitet.
Yakin will die Nations League nun gleichzeitig sportlich erfolgreich bestreiten und für die Integration neuer Spieler nutzen. Mit Winsley Boteli und Sascha Britschgi stehen zwei Akteure erstmals im Schweizer Aufgebot. Boteli hat sich mit einem starken Saisonstart für den FC Sion empfohlen. Der 20-jährige Angreifer erzielte in 14 Pflichtspielen zwölf Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor.
Britschgi ist seit seinem Wechsel vom FC Luzern zu Parma Calcio im Sommer 2025 Stammspieler in der Serie A und kann auf der rechten Aussenbahn eingesetzt werden. Dazu kehren Zachary Athekame, Adrian Bajrami und Alvyn Sanches in den Kreis der Nationalmannschaft zurück. Athekame von Olympique Lyon war zuletzt im Oktober 2025 nachnominiert worden. Bajrami, damals bei Sporting Braga, feierte in derselben Partie gegen Slowenien sein Länderspieldebüt. Sanches von den Young Boys war zuletzt im März für die Nati nominiert worden.
Der Zusammenzug beginnt am 21. September mit einem Trainingslager in der Südtürkei. Anschliessend warten innerhalb von elf Tagen vier Spiele in drei Ländern. Zum Auftakt gastiert die Schweiz am 26. September in Skopje bei Nordmazedonien, drei Tage später folgt das Duell mit Schottland im Hampden Park. Am 3. und 6. Oktober stehen in Luzern die Heimspiele gegen Slowenien und erneut Nordmazedonien auf dem Programm. Yakin verfolgt dabei ein klares Ziel: den Wiederaufstieg in die Liga A – verbunden mit der Möglichkeit, weitere Spieler unter Wettkampfbedingungen einzubauen.












