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Insolvenz droht: FC Chelsea bereits ab April zahlungsunfähig?

Der FC Chelsea erlebt aufgrund der gegen Klubbesitzer Roman Abramovich verhängten Sanktionen turbulente Tage. Wie geht es nun bei den Londonern weiter?

Am vergangenen Donnerstag wurden Sanktionen gegen den russischen Oligarchen Roman Abramovich verkündet. Demnach darf der FC Chelsea seither unter anderem keine Tickets verkaufen, kein Merchandise vertreiben - und obendrein keine neuen Spieler verpflichten und keine neuen Verträge abschliessen. Nun droht dem FC Chelsea offenbar schon zum 1. April die Insolvenz. Laut der britischen Boulevardzeitung "Daily Mail" ist unklar, ob die Londoner im kommenden Monat die Gehälter in Höhe von rund 33 Millionen Euro auszahlen kann.

Wie aus dem Bericht weiter hervorgeht, würden zurzeit nur noch Ratenzahlungen des TV-Vertrages mit der Premier League sowie Preisgelder der UEFA und des englischen Verbands den Cashflow der Londoner aufrechterhalten. Langfristig würde dies aber nicht genügen, um die hohen Fixkosten zu decken. Ferner droht Chelsea im Zuge einer Insolvenz auch der Abzug von neun Punkten in der Premier League. Dies würde folglich das Ziel einer Champions-League-Qualifikation gefährden.

Die Londoner müssen daher nun massive Sparmassnahmen ergreifen. Der "Mirror" zitiert einen Insider wie folgt: "Im Club wird gescherzt, dass sie mit Easyjet zu den Auswärtsspielen fliegen, aber sie sagen es nur halb im Scherz." Die Reisekosten für Auswärtsspiele dürfen angeblich nur noch bei knapp über 20.000 Euro liegen. Aufatmen könnte Chelsea wohl erst wieder, wenn der Verkauf des Klubs über die Bühne gegangen ist. Laut "The Athletic" könnte dies in den kommenden vier bis sechs Wochen erfolgen. Abramovich soll am Verkauf jedoch nichts verdienen.