Kein Stammplatz
Juve-Stürmer Nick Woltemade kriegt Dämpfer vom eigenen Trainer
Nick Woltemade ist in der vergangenen Woche am Deadline Day von Newcastle United zu Juventus gewechselt und kam am Sonntagabend zu seinem Debüt für die Turiner. Beim 1:1 gegen Milan war der 24-Jährige direkt am einzigen Juve-Treffer beteiligt. Dennoch gibt es unmittelbar nach Abpfiff einen Dämpfer für ihn – ausgelöst von Trainer Luciano Spalletti.
Dieser hat im Gespräch mit «DAZN» nämlich unmissverständlich klargestellt, dass er im Sturmzentrum primär weiterhin auf Woltemade-Konkurrent Randal Kolo Muani setzt. «Ich sitze im Kolo-Muani-Zug und da bleibe ich auch. Man wird am Ende sehen, wohin uns dieser Zug gebracht hat», so Spalletti.
Der Turiner Coach weiter: «Woltemade ist kopfballstark, man kann ihn als Lösung einsetzen. Ich setze weiterhin auf Kolo Muani.»
Das klingt nicht danach, dass der grossgewachsene Deutsche in absehbarer Zeit einen Stammplatz erobern kann. Immerhin erwägt Spalletti gemäss eigener Aussage aber auch einen Zwei-Mann-Sturm mit Kolo Muani und Woltemade. Dies könnte für den deutschen Torjäger eine Chance sein.
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