Die neuen sportlichen Verantwortlichen des FC Basel, Valentin Stocker und Andreas Herrmann, haben sich am Donnerstag erstmals den Medien präsentiert. Dabei sprachen sie auch über die Transferplanung.

Mit Herrmann stösst ein Mann mit grosser Erfahrung zum FCB: In den vergangenen Jahren war er bei Weltklub Manchester United massgeblich im Scouting tätig. Das Wissen aus jener Zeit, sogar über einzelne Spieler, nimmt er zum FCB mit und kann dort sofort genutzt werden. «Wir fischen in ähnlichen Bereichen. Es könnte durchaus sein, dass wir einen Spieler holen, den wir mal bei Manchester auf dem Schirm hatten», sagt er in Bezug auf mögliche Neuzugänge.

Bei seinem ersten medialen Auftritt sorgt er auch gleich für eine bemerkenswerte Aussage, die den Worten von Klubboss David Degen in den vergangenen Wochen durchaus widerspricht. «Grosse Teile des Teams wurden Double-Sieger. Wir müssen keine Rundumerneuerung vollführen», sagt Herrmann, nachdem Degen Ende der vergangenen Saison einen grossen Kaderumbruch angekündigt hat.

Klar ist sowohl für Stocker als auch für Herrmann, dass die Kaderzusammenstellung bei den Bebbi noch etwas dauern wird, auch wenn dies nicht unbedingt in ihrem Sinn ist und sie eigentlich ein anderes Ziel verfolgen. Ein gewisser Teil der Basler Transferbewegungen ist jedoch erst nach dem Super League-Start am 25. Juli möglich. Dies weil es das Geschäft gerade in einem Jahr mit einer Weltmeisterschaft so diktiert und gewisse Spieler gar nicht vorher verfügbar sind. Der Transfermarkt in der Schweiz ist für internationale Transfers bis am 7. September geöffnet.

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