Goalie Niklas Steffen
Thun hätte gegen GC einen weiteren Platzverweis kassieren müssen
Thun-Captain Marco Bürki sah bei der 0:1-Niederlage gegen die Grasshoppers eine direkte Rote Karte, nachdem er Gegenspieler Nikolas Muci mit dem Ellbogen getroffen hatte. Tatsächlich hätten die Berner Oberländer sogar noch einen zweiten Platzverweis kassieren müssen.
Torhüter Niklas Steffen foulte beim Herauslaufen nach einem langen Ball in der 86. Minute GC-Stürmer Young-jun Lee. Schiedsrichter Anojen Kanagasingam ahndete dies mit einer Gelben Karte. Ein Fehlentscheid, wie das Ressort Spitzenschiedsrichter des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) am Montag mitteilt.
«Der Thuner Goalie begeht weit ausserhalb seines Strafraums eine strafbare Aktion, die als ‚DOGSO‘ (Denying an obvious goal-scoring opportunity or a goal) zu werten ist. Der erwartete Entscheid ist demnach eine Rote Karte», schreiben die Verantwortlichen. Steffen kam um eine Rote Karte herum und wird nicht gesperrt. Marco Bürki wird wegen seiner Tätlichkeit hingegen für gleich vier Spiele ausser Gefecht gesetzt.
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