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Jean-Pierre Nsame zieht ernüchterndes Venezia-Fazit

Jean-Pierre Nsame hatte sich im vergangenen Halbjahr nicht das Dienstoutfit des BSC Young Boys, sondern des Venezia FC übergezogen. In einem Interview resümiert er die vergangenen Monate.

Jean-Pierre Nsame (29) ging in den letzten Monaten auf Leihbasis für den Venezia FC auf Torejagd, verrichtete seine Arbeit aber nicht gerade erfolgreich. In elf Partien, in denen er meist nur von der Bank aus kam, steht kein einziger Treffer zu Buche.

«Im Vergleich zum Verein in Venedig denke ich, dass wir stärker sind. Unser Team ist stärker, unser Verein ist auch stärker, weil er strukturierter und professioneller ist», erinnert sich Nsame im Gespräch mit «KMedia» an die letzten Wochen. «Ich bin dorthin gegangen, um eine gute Erfahrung zu machen, ich war zufrieden. Aber auf der menschlichen und fussballerischen Ebene war es nicht so. Auch auf der Ebene der Struktur des Vereins, der Professionalität usw. Danach denkt man manchmal, dass das Ausland besser ist, wir bei den Young Boys sind aber besser.»

Aufgrund der dürftigen Auftritte, die wohl auch auf das weniger passende Flair in Venedig gründeten, hatte der Klub auf das Ziehen der vereinbarten Kaufoption verzichtet. Ausserdem ist Venedig in die 2. Liga abgestiegen, was eine weitere Zusammenarbeit mit Nsame unmöglich gemacht hat.

Nsames Vertrag in Bern ist noch bis 2024 datiert. Aufgrund des Abgangs von Jordan Siebatcheu dürfte YB einer weiteren Leihe oder gar einem Verkauf nicht zustimmen.

  aoe       2 Juli, 2022 16:28
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