Europäische Klubs wollen Profis nicht für Afrika Cup freigeben
Der Afrika Cup ist wegen seiner Austragung im Januar europäischen Spitzenklubs schon immer ein Dorn im Auge. Nachdem das Turnier im Vorjahr bereits verschoben wurde, wackelt die Austragung Anfang 2022 erneut. Die Vereine hoffen darauf.
Wie die Nachrichtenagentur «AFP» berichtet, haben die Vereine über die Europäischen Klubvereinigung ECA dem Weltverband FIFA mitgeteilt, dass man nicht bereit sei Spieler für den Afrika-Cup abzustellen. Als Grund wird angegeben, dass der afrikanische Kontinentalverband CAF bislang «kein ausreichendes Corona-Protokoll» zum Schutz der Spieler während des Turniers vorgelegt habe. Tatsächlich käme es Vereinen wie Liverpool mit Superstars wie Mohamed Salah oder Sadio Mané natürlich gelegen, wenn ihnen ihre Spieler nicht fehlen. Der Afrika Cup soll eigentlich vom 9. Januar bis 6. Februar in Kamerun über die Bühne gehen.
Die Organisatoren haben inzwischen reagiert und halten vorerst an der Durchführung des Turniers fest. Betroffen von Spielerabstellungen ist vor allem die Premier League, wo insgesamt rund 40 Profis fehlen würden.












