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Milliardär Klaus-Michael Kühne stellt dem HSV 120 Mio. Euro in Aussicht

Milliardär Klaus-Michael Kühne hat dem Hamburger SV finanziell schon zahlreiche Male unter die Arme gegriffen. Nun stellt der Unternehmer dem Traditionsklub eine Finanzspritze in Höhe von 120 Mio. Euro in Aussicht.

Dazu müsste allerdings ein von Kühne verfasstes «Zehn-Punkte-Programm» zur Sanierung des Zweitligisten erfüllt werden. Der 85-Jährige fordert unter anderem, dass er bei der Besetzung der Klubführung ein gehöriges Wörtchen mitzureden hätte. In Punkt 9 seines Programms heisst es etwa: «Aufsichtsrat und Vorstand der HSV Fussball AG werden so besetzt», dass der Club «ordnungsgemäss, kompetent und erfolgsorientiert geführt wird». Eine eindeutige Kritik an der aktuellen Führung. Vor allem das Verhältnis zwischen Kühne und  Vorstandsmitglied Thomas Wüstefeld gilt als zerrüttet. Kühne möchte denn auch zwei benannte Personen in den Aufsichtsrat entsenden können.

Der Investor strebt zudem an, im Rahmen der möglichen Kapitalerhöhung die Anteile seiner Kühne Holding AG auf 39,9 Prozent (bislang 15 Prozent) aufzustocken.

Ebenfalls schlägt er eine Namensänderung des Stadions in «Uwe-Seeler-Stadion» vor und würde für die Dauer von 10 Jahren für das Namensrecht jährlich 3 bis 4 Mio. Euro an die HSV Fussball AG zahlen.

Wie der HSV auf den Vorschlag und das Zehn-Punkte-Programm reagiert, ist noch unklar.

  psc       11 August, 2022 16:18
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