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4-4-2
Eröffnungsspiel News

Jetzt geht’s los: Die WM beginnt

Am heutigen Donnerstag, 17 Uhr (MEZ), ist das Warten auf die WM (endlich) vorbei. Mit der Partie des Gastgebers Russland gegen Saudi-Arabien wird das Turnier eröffnet. Ein Blick auf die Eröffnungsspiele eröffnet interessante Geschichten und Statistiken und lässt eine Prognose zu.

Seit 1966 gibt es offizielle WM-Eröffnungsspiele. Waren die ersten Partien meist von Torarmut und Langeweile geprägt, hat sich dies in den vergangenen Jahren deutlich geändert. Das torreichste Eröffnungsspiel war 2006 die Partie des DFB-Team gegen Costa Rica. Deutschland siegte als Gastgeber mit 4:2. Und auch vor vier Jahren kamen die Fans des Gastgebers Brasilien zum Auftakt auf ihre Kosten – 3:1 hiess es damals gegen Kroatien.

Premiere für die Teilnehmer

In diesem Jahr heisst das erste Spiel des Turniers Russland gegen Saudi-Arabien. Für beide Nationen ist es eine Premiere, denn beim ersten WM-Spiel standen sie noch nie auf dem Platz. Zudem treffen ausgerechnet die beiden in der Fifa-Weltrangliste am schlechtesten platzierten Teams aufeinander – 70. gegen 67. Es ist seit 25 Jahren das erste Aufeinandertreffen beider Nationen auf dem Fussball-Platz. Im Oktober 1993 setzte sich Saudi-Arabien mit 4:2 durch.

Für die Anhänger Russlands wird das Turnier im eigenen Land ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten. Einzig Ersatz-Torwart Vladimir Gabulov (34, FC Brügge) spielt nicht in der heimischen Premier Liga. Auch die einst hoch gehandelten und aus der Bundesliga erfahrenen Akteure Roman Neustädter (Fenerbahce Istanbul) und Konstantin Rausch (seit dem Winter bei Dinamo Moskau) haben es nicht in das Aufgebot von Trainer Stanislav Cherchesov geschafft.

Im Aufwind

Für zahlreiche Spieler aus Saudi-Arabien könnte die WM eine Bühne für grosse Angebote werden. Während der Grossteil in der heimischen Professional League aktiv ist, stehen mit den Offensivkräften Fahad Al-Muwallad (UD Levante), Salem Al-Dawsari (FC Villarreal) und Yahya Al-Shehri (CD Leganes) drei Spieler im Aufgebot, die ihr Geld in Spanien verdienen. Den höchsten Marktwert besitzt derzeit Linksverteidiger Yasir Al-Shahrani (1,5 Mio. Euro). Im Vergleich dazu: Russlands WM-Kader enthält lediglich vier Spieler, deren Wert darunter liegt. Mit 18 Mio. Euro liegt Aleksandr Golovin in diesem Ranking vorne.

Wenngleich zumindest der Blick auf die Kader und die Marktwerte eine deutliche Sprache sprechen, dürfte es für den Gastgeber zum Auftakt alles andere als einfach werden. Zum einen bestritt Russland seit einem Jahr – damals beim Confed-Cup gegen Mexiko (1:2) – kein Pflichtspiel mehr, zum anderen sind sie seit sieben Partien ohne Sieg. Die Generalprobe gegen die Türkei am 5. Juni endete mit einem 1:1-Unentschieden.

Schnelles Umschaltspiel

Auf der anderen Seite trotzen die Saudis nur so vor Selbstvertrauen. Zwar warten sie seit drei Partien ebenfalls auf ein Erfolgserlebnis, doch die Gegenwehr zuletzt war gross. Ende Mai gab es eine knappe 1:2-Pleite gegen Italien, vergangene Woche Freitag folgte gegen Weltmeister Deutschlands ebenfalls eine Niederlage mit selben Ergebnis. Vor allem das schnelle Umschaltspiel hat die erfahrenen und millionenschweren Stars mächtig in Unruhe versetzt.

Eines haben sich beide Nationen fest vorgenommen: Sie wollen die Gruppenphase überstehen. Dazu müssen sie Uruguay und Ägypten hinter sich lassen. Für Russlands Auswahl wäre es beim vierten Anlauf das erste Mal, dass sie die K.o.-Runde erreichen. Bisher scheiterten sie stets in der Vorrunde. Saudi-Arabien hingegen möchte bei der fünften WM-Teilnahme wie 1994 in den USA zumindest ins Achtelfinale einziehen. (mic)

  psc       14 Juni, 2018 10:03
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