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4-4-2
Trainer & Topstürmer gesucht News

Favre & Balotelli im Doppelpack zum BVB?

Borussia Dortmund benötigt im Sommer unter anderem einen neuen Trainer und einen neuen Topstürmer. Weshalb sollten nicht gleich beide aus Nizza kommen? Lucien Favre und Mario Balotelli stehen bei den Südfranzosen zumindest vor Absprüngen.

Der BVB seinerseits steht Medienberichten zufolge vor einem gewaltigen Umbruch im Sommer. Nicht nur zahlreiche Spieler, sondern auch Trainer Peter Stöger wird wohl gehen müssen (4-4-2.com berichtete). Als ein heisser Nachfolger des Österreichers gilt seit geraumer Zeit Lucien Favre. Der Schweizer steht derzeit noch an der Linie von OGC Nizza in Frankreich und könnte nach langem Ringen nun zum BVB wechseln. Den Verantwortlichen des Ligue 1-Klubs ist bekannt, dass Favre in Deutschland sehr gefragt ist. Er soll zudem eine Ausstiegsklausel in Höhe von 3 – 5 Mio. Euro verfügen.

Eiskalter Torjäger

Sollte der Deal mit den Borussen tatsächlich zustande kommen, könnte der einstige Coach von Borussia Mönchengladbach einen seiner derzeitigen Spieler mitbringen. Angreifer Mario Balotelli wird Nizza im Sommer ebenfalls verlassen und seinen auslaufenden Kontrakt nicht verlängern. In seinen knapp zwei Jahren unter Favre bestritt er 45 Ligaspiele, erzielte 29 Treffer und hat sich so erneut in den Fokus anderer Vereine gespielt.

Während sein Berater Mino Raiola vor allem von möglichen Wechseln nach England oder Italien spricht, könnte aber auch ein Engagement in Deutschland – insbesondere beim BVB – eine Option werden. Dafür spricht, dass Lucien Favre den Italiener in seiner Zeit durchaus gut im Griff hatte. Wenn Balotelli doch mal gegen die Stränge schlug, wies ihn der Coach in die Schranken, setzte ihn auf die Bank oder strich ihn ganz aus dem Kader. Es hat sich eine Hassliebe entwickelt, in der man denken könnte, dass beide nicht wirklich mit- aber auch nicht ohneeinander können.

Favre als Dompteur

Ein weiteres Argument ist der angesprochene Umbruch bei Borussia Dortmund. Nach dem Abgang von Pierre-Emerick Aubameyang zum FC Arsenal ist die Sturmposition zumindest für die neue Saison vakant. Zwar konnte Chelsea-Leihgabe Michy Batshuayi bisher überzeugen und fühlt sich vor allem auch aufgrund regelmässiger Einsätze sehr wohl, doch die Blues wollen den Belgien wohl nicht verkaufen. Somit öffnet sich erneut eine Lücke, die es mit einem international erfahrenen Spieler zu schliessen gilt. Diese Erfahrung hat Balotelli in den vergangenen Jahren in Europa sammeln können. Der 27-Jährige wäre zudem einer dieser “Typen”,  nach denen sich die BVB-Bosse sehnen. Mit Favre als Dompteur könnte man auch davon ausgehen, dass sich die Eskapaden in Grenzen halten. In den letzten zwei Jahren hat sich Balotelli auf seine Aufgaben auf dem Platz konzentriert und ist ansonsten kaum (negativ) aufgefallen.

Zurück zu Berater Raiola, der in Dortmund kein Unbekannter ist. Zwar dürfte er den BVB-Verantwortlichen nicht in bester Erinnerung geblieben sein, hatte man mit ihm als Berater von Henrikh Mkhitaryan lange zu tun. Der Armenier entwickelte sich in seiner zweiten Saison in Gelb-Schwarz zu einer wichtigen Stütze in der Offensive, zog es anschliessend jedoch vor eine neue Herausforderung auf der Insel bei Manchester United anzunehmen und sich etwas „unsauber“ aus Dortmund zu verabschieden. Bei den Red Devils fiel er unter José Mourinho jedoch in Ungnade und stand im Winter zumindest in den Gerüchteküchen vor einer Rückkehr zum Bundesligisten, entschied sich letztlich aber für Arsenal.

Raiola als Hindernis?

Wenngleich der Draht zwischen Dortmund und Raiola nicht bestens ist, wissen beide Seiten, was sie voneinander haben. Der BVB ist eine durchaus interessante Nummer in Europa und Raiola hat mitunter sehr namhafte, wenngleich charakterlich nicht immer ganz einfache Spieler im Gepäck. Es ist also durchaus denkbar, dass es zu einer weiteren Liaison zwischen den beiden Parteien kommt. Allerdings dürfte vieles von der Personalie Lucien Favre abhängen, der sich derzeit offenbar ein Duell mit Hoffenheims Julian Nagelsmann um den BVB-Posten liefert. (mic)

  psc       5 April, 2018 12:00
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