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4-4-2
Schweizer Trainer News

Schalke dementiert Gross-Revolte

Die Situation beim FC Schalke 04 droht einmal mehr zu eskalieren. Wie verschiedene Medien berichten, fordern wichtige Führungsspieler die Ablösung von Trainer Christian Gross. Mangels Alternativen bleibt der Schweizer aber zunächst im Amt.

Der FC Schalke 04 taumelt weiter ungehindert dem Bundesliga-Abstieg entgegen. Mit Christian Gross konnte auch der vierte Trainer nicht die erhoffte Trendwende herbeiführen. Innerhalb der Mannschaft herrscht offenbar massive Unzufriedenheit mit dem Schweizer.

Wie einige Medien, darunter “Sky”, “kicker” und “WAZ” unisono berichten, forderten wichtige Führungsspieler vor dem Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr) die Ablösung von Gross. Die Revolte soll gleich aus mehreren Gründen entstanden sein.

Bemängelt wird die Trainingsgestaltung, die als eindimensional empfunden werde. Ausserdem verwechsle Gross Spielernamen nicht nur auf der Pressekonferenz, sondern auch im Training. Zudem spreche er seine Akteure oftmals in der falschen Sprache an. Sportchef Jochen Schneider legte jedoch sein Veto ein.

Schneider-Kandidaten lehnten alle ab

Warum? Weil es schlicht an Alternativen fehlt. Laut “Sky” hatte Schneider im Sinn, Mike Büskens und U19-Coach Norbert Elgert im Duo zu organisieren. Beide lehnten jedoch ebenso ab wie Co-Trainer Rainer Widmayer. Den Spielern sollen ausserdem die Reha-Methoden von Athletiktrainer Werner Leuthard missfallen.

Der 66-jährige Gross scheint keine Zukunft auf Schalke zu haben. Es ist unwahrscheinlich, dass die negative Stimmung gegen ihn aus dem Kreis seiner eigenen Spieler in den kommenden Wochen verstummen wird. Es stellt sich offenbar nur noch die Frage nach dem Zeitpunkt der Entlassung.

UPDATE: Der FC Schalke 04 hat inzwischen auf die kursierenden Gerüchte reagiert – und diese zurückgewiesen. “Wir dementieren die Berichterstattung. Es gab keinen Spieler, der mit einem solchen Anliegen bei Jochen Schneider vorgesprochen hat”, sagte ein Klubsprecher auf Anfrage der “Deutschen Presse-Agentur”.

  aoe       27 Februar, 2021 12:31
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