• Team logo
  • Team logo
  • Team logo
  • Team logo
  • Team logo
  • Team logo
  • Team logo
  • Team logo
  • Team logo
  • Team logo
4-4-2
3 Fehlschüsse News

Drama im Penaltyschiessen: Nati-Out gegen Spanien

Die Reise der Schweizer Nati endet im EM-Viertelfinale. Gegen Spanien setzt es nach einer aufopferungsvollen Abwehrschlacht eine bittere Niederlage im Penaltyschiessen ab.

Diesmal gehen die Mannen von Vladimir Petkovic nicht als glückliche Sieger aus der vermeintlichen Lotterie. Mit Fabian Schär, Manuel Akanji und Ruben Vargas scheitern gleich drei Schweizer Schützen. Auch Auf Seiten Spaniens gibt es zwei Fehlschützen.

Die Nati kämpft 120 Minuten lang heroisch. Knackpunkt des Spiels ist auch eine harte Rote Karte nach einem Foul von Remo Freuler in der 77. Minute. Da das Einsteigen mit hoher Intensität erfolgt, greift der VAR nach der Entscheidung des englischen Referees Michael Oliver nicht korrigierend ein. Die Schweiz, die ohnehin schon deutlich weniger Ballbesitz und Spielanteile aufweist, wird von den Iberern für den Rest des Spiels noch stärker zurückgedrängt und unter Druck gesetzt. Wegen einer eklatanten Abschlussschwäche gelingt ihnen in 120 Minuten aber kein Treffer. Dafür gewinnen sie im Penaltyschiessen und ziehen ins Halbfinale ein.

Im Lager der Schweizer Nati keimt in der zweiten Halbzeit grosse Hoffnung auf, nachdem Xherdan Shaqiri in der 68. Minute von einem Fehler in der Spanier Defensive profitiert und ein unglückliches Eigentor durch Denis Zakaria in der Startphase ausgleicht.

Dann aber kommt die Rote Karte und damit der Totalausfall der bisherigen Mittelfeldzentrale, nachdem Granit Xhaka für die Partie gelbgesperrt fehlt. In der Verlängerung verteidigen die Schweizer nur noch und sind dabei erfolgreich. Auch, weil der Gegner im Abschluss sündigt und meist Goalie Yann Sommer an- oder abschiesst. Trotz dieser Defizite kann das Team von Luis Enrique letztlich jubeln.

Für die Schweiz endet ein Turnier mit grossartigen Leistungen in den letzten drei Spielen leider wieder mit dem altbekannten Gefühl, das mehr drin gelegen wäre. Wie schon an der WM 2018, der EM 2016 und der WM 2014. Eine Runde weiter ging es aber diesmal – und ausserdem hat die Nati den Weltmeister eliminiert. Zweifellos eine ganz starke Bilanz.

  psc       2 Juli, 2021 20:42
CLOSE