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Was Kroos nach dem DFB-Scheitern bei der WM anprangert

Toni Kroos hat das Aus Deutschlands bei der Weltmeisterschaft aus der Ferne verfolgt. Der Profi von Real Madrid analysiert das frühe Scheitern.

Dass Deutschland bei der Weltmeisterschaft in Katar schon in der Gruppe gescheitert ist, verwundert Toni Kroos. «Ich kenne die Jungs, ich habe bis zum letzten Jahr mit denen gespielt», sagte der 32-Jährige bei «Magenta-TV». Der Ex-Nationalspieler, der 2021 seinen DFB-Rücktritt erklärte, fügte an: «Ich sass selbst vor vier Jahren dort, nach einem Vorrundenaus, und konnte natürlich sehr mitfühlen. Ich war auch extrem enttäuscht, weil ich schon grosse Ambitionen für Deutschland hatte, ich da absolut Möglichkeiten gesehen hätte. Von daher war bei mir auch, wie bei so vielen, grosse Enttäuschung da.»

Laut dem Weltmeister von 2014 sei Deutschland in Katar keine richtige Einheit gewesen, «weder in der Defensive noch in der Offensive». Der Mittelfeldmann von Real Madrid befand: «Wir hätten mit jedem einzelnen Spieler, den wir im Kader hatten, die Vorrunde überstehen müssen. Wenn wir am Ende gegen Brasilien im Viertelfinale ausscheiden, dann können wir sagen: ,Okay, Brasilien hatte vielleicht acht Weltklassespieler und wir hatten nur vier. Dann sind wir die schlechtere Mannschaft.‘ Aber ich lasse mir nicht sagen, dass wir weniger Qualität haben als Japan und deswegen hinter ihnen ausscheiden. Das ist mir zu einfach.»

  adk       3 Dezember, 2022 11:46
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