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Werder: Veljkovic unter Druck

Sebastian Langkamp nahm in den Wochen vor der Winterpause deutlich an Fahrt auf. Das bekommt im Nachklapp vor allem der gebürtige Basler Milos Veljkovic zu spüren, der seinen Stammplatz in Gefahr sehen muss.

2018 lief so gut für Milos Veljkovic. Im Juni dehnte er seinen Vertrag bei Werder Bremen aus, wurde überdies zu einer festen Grösse im defensiven Verbund der Norddeutschen. In den Wochen vor der Winterpause plagte sich der serbisch-schweizerische Doppelbürger jedoch mit einer Hüftverletzung herum – und verpasste daraufhin einige Spiele.

Zeit für Sebastian Langkamp, sich zu empfehlen. Und der ehemalige Herthaner nutzte seine Chance, bekam im Nachgang der Partien Lob von allen Seiten. Am Samstag (15.30 Uhr) geht für den SV Werder der Liga-Alltag wieder los, das Auswärtsspiel gegen den Siebzehnten Hannover 96 steht auf dem Programm.

Langkamp stark, Moisander zurück

In der letzten Partie bei RB Leipzig (2:3) verteidigten Veljkovic und Langkamp noch Seite an Seite. Wie entscheidet sich Werders Trainer Florian Kohfeldt vor der kommenden Aufgabe? „Der Entscheidungsprozess ist noch nicht am Ende. Könnte auch sein, dass wir mit einer Dreier-Kette spielen. Dann kommen beide zum Einsatz. Das werde ich Samstagmorgen entscheiden“, erklärte Kohfeldt während der Spieltags-Pressekonferenz.

Fakt ist: Lässt Kohfeldt mit einer Viererkette operieren, muss er sich zwischen Veljkovic und Langkamp entscheiden. Denn Stammverteidiger Niklas Moisander ist nach seinem verletzungsbedingten Ausfall gegen Leipzig wieder spielfit. Veljkovic, der in der Vorrunde elfmal über 90 Minuten spielte, stehen entscheidende Wochen bevor.

  aoe       17 Januar, 2019 13:11
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