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Zweifel und Barça-Übernahme News

Sevilla-Boss: Jules Kounde war schon an den FC Chelsea verkauft

Seit Donnerstagabend ist klar: Jules Kounde ist neuer Spieler des FC Barcelona. Dabei sah es lange danach aus, als würde der Verteidiger zum FC Chelsea wechseln. Das dachte auch Monchi, der einen detaillierten Einblick in die Verhandlungen gewährt.

Der FC Chelsea hatte zwischenzeitlich die besten Karten auf den Transfer von Jules Kounde. «Am Donnerstagabend wurde Kounde an den FC Chelsea verkauft, zu einer von allen Parteien akzeptierten Gebühr», sagt Monchi, Sportdirektor des FC Sevilla, in einem Interview auf der Vereinshomepage. «Sie begannen zu zweifeln und zogen sich zurück. Aufgrund von Situationen, die manchmal auftreten. Egal wie lange man schon in dieser Welt ist, gab es einige Bewegungen bei Chelsea, die sie daran zweifeln liessen, ob sie einen Spieler mit Koundes Profil brauchen.»

Dann erkannte der FC Barcelona seine Chance und stieg mit einem Angebot ins Wettbieten um den 23 Jahre alten Innenverteidiger ein. Am darauffolgenden Wochenende sei alles zum Stillstand gekommen. Barças Fussballdirektor Mateu Alemany habe erst an diesem Montag Kontakt mit Monchi aufgenommen, erzählt der Sevilla-Manager. «Wir haben ein Angebot erhalten, das unter dem lag, was wir uns vorgestellt hatten, aber wir haben mit ihnen nachverhandelt und eine Einigung über einen Rekordverkauf erzielt.»

Kounde unterschrieb einen bis 2027 datierten Fünfjahresvertrag, die Sockelablöse liegt bei 50 Millionen Euro. Ansteigen kann diese Summe noch um bis zu zehn Millionen Euro. Koundes festgelegte Ausstiegsklausel liegt bei einer Milliarde Euro. Am Montag kommender Woche wird Kounde während einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt.

Monchi spricht von einem «sehr guten Angebot», das Barça für seinen Wunschspieler abgegeben hatte. «Ob es uns nun gefällt oder nicht, der Markt gibt die Richtlinien vor und diktiert die Preise. Die Angebote, die wir vor zwei Jahren von Manchester City, letztes Jahr von Chelsea und dieses Jahr von Manchester City und Barcelona hatten, waren für den gleichen Betrag.»

  aoe       30 Juli, 2022 10:23
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