Der spanische Weltmeister Rodri hat sich in diesem Sommer bewusst für einen Wechsel zum FC Barcelona entschieden, nachdem zunächst auch Real Madrid um ihn buhlte. Rund einen Monat nach seinem Transfer zu den Katalanen spricht der 30-Jährige nun über seine Entscheidungsfindung.

Im Gespräch mit der «Mundo Deportivo» erklärt Rodri: «Es war eher ein Prozess als eine Entscheidung. Als sich die Option Barcelona ergab, wurde mir klar, dass dies aus vielen Gründen das Beste für mich ist. Ich habe immer darauf geachtet, wo ich gewinnen und glücklich sein kann und vor allem als Spieler wachsen kann. Und deshalb habe ich mich für Barça entschieden – auch wegen der Generation von Spielern, die dort spielt, und wegen, was Hansi dort aufbaut.»

Sehr viele Spieler von Barça kannte Rodri bereits aus der spanischen Nationalmannschaft. Dennoch hätte ihn auch Real Madrid gereizt, wie er versichert: «Es war keineswegs eine leichte Entscheidung – zu Madrid ‚Nein‘ zu sagen, ist nicht einfach, zumal sie sich mir gegenüber vorbildlich verhalten haben.»

Dass es noch böses Blut wegen des Boykotts der Verleihung des Ballon d’Or von Seiten der Madrilenen gab, als sich Rodri gegen Vinicius Junior durchsetzte, dementiert der Mittelfeldspieler vehement: «Damals hat mich das nicht berührt, denn das war mein Tag und ich glaube, es macht wenig Sinn, über Leute zu sprechen, die nicht da waren. Wer mich kennt, weiss, dass ich versuche, mich von solchen Dingen zu distanzieren, ebenso wie vom Medienrummel.»

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