Basels Trainer Stephan Lichtsteiner ist mit dem medialen Umgang mit ihm und auch seinem Team nicht einverstanden.

Nach dem überzeugenden 4:2-Sieg gegen Thun findet der Ex-Nati-Captain in Richtung eines «Blick»-Reporters deutliche Worte. «Es wird viel Negatives berichtet. Man ist immer darauf aus, Negativität in den Klub zu bringen. Mein Team und ich haben etwas mehr Respekt verdient.»

Seine Position wurde medial zuweilen tatsächlich bereits vor Saisonstart und spätestens nach der 0:1-Niederlage gegen Lausanne-Sport infrage gestellt. Lichtsteiner stellte sein Team in der Folge gegen Thun um, beorderte etwa Becir Omeragic ins Mittelfeldzentrum und strich Xherdan Shaqiri, Philip Otele und Metinho aus der Startelf. Die Umstellungen funktionierten. Das Team glänzte vor allem in der Startphase und ging rasch mit 2:0 in Führung.

Shaqiri und Otele wechselte Lichtsteiner dann doch noch ein. Dies sei «als ein Zeichen des Respekts ihnen gegenüber» zu verstehen gewesen, erklärte der Basler Trainer hinterher. In den kommenden Partien will der 42-Jährigen mit seiner Mannschaft an die Leistungen gegen die Berner Oberländer anknüpfen.

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