Jonas Omlin hatte nach seiner Rückkehr zum FC Basel am Donnerstag seinen ersten medialen Auftritt. Dabei formulierte er ein klares Ziel und verteilte auch einige Seitenhiebe an Ex-Spieler.

Der 32-Jährige will nach sechs Jahren im Ausland – zunächst in der Ligue 1 und später in der Bundesliga – mit dem FCB Titel gewinnen. «Mein Ziel ist es, Meister zu werden. Das habe ich noch offen. In Basel hast du jedes Jahr die Chance, den Titel zu gewinnen», wird Omlin von «Blick» zitiert.

Der Torhüter legt vor allem Wert darauf, dass die Mannschaft als Einheit auftritt. Fussball sei in der Schweiz kein Einzelsport, hält er fest: «Ich habe den Mitspielern meine Sicht noch nicht mitgeteilt. Aber ich glaube, das werde ich noch tun. Der FC Thun hat bewiesen, wie weit man mit Mentalität und Zusammenhalt kommen kann.»

Dabei ist der Goalie keineswegs naiv. Natürlich kennt er die Mechanismen des Geschäfts und auch die Stellung des FCB im internationalen Fussball: «Du kannst den FCB als Sprungbrett nutzen. Aber du musst checken, dass du automatisch attraktiver bist für andere Vereine, wenn du als Kollektiv guten Fussball zeigst.»

Es folgt wohl eine Aussage, die wohl als kleiner Diss an Dominik Schmid und Moritz Broschinski verstanden werden kann: «Dann kannst du das nutzen, um keinen Transfer nach, ich sage jetzt mal Österreich oder in die 2. Bundesliga zu machen. Dann bist du interessant für die 1. Bundesliga, für Spanien oder die Premier League.»

Zur Erinnerung: Schmid hat sich dem österreichischen Klub Red Bull Salzburg angeschlossen und am Donnerstag wurde der leihweise Wechsel von Broschinski zum deutschen Zweitligisten Karlsruher SC bekanntgegeben.

Mit Omlin erhält der FCB auf jeden Fall eine Persönlichkeit mit Führungsqualitäten. Nicht umsonst hat er Gladbach zeitweise als Captain angeführt. Dabei wird er aber keineswegs verbissen auftreten. Das Wichtigste ist für ihn immer noch die Freude am Fussball, wie er beim Medienauftritt ebenfalls betont. Er wolle stets eine gute Zeit haben und mit Leuten spielen, die ebenfalls Freude haben.

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