Wie der «kicker» berichtet, hat sich Borussia Dortmund nach einem gescheiterten Versuch, El Mala zu verpflichten, auf Giannis Konstantelias von PAOK Saloniki konzentriert.

PAOK-Präsident Ivan Savvidis soll den Offensivspieler dabei mit rund 30 Millionen Euro bewertet haben. Nach dem Aus in der Europa League, das PAOK laut «kicker» einen finanziellen Verlust von sieben Millionen Euro einbrachte, gilt Konstantelias als der Spieler, der dem griechischen Klub die höchste Ablösesumme einbringen könnte.

Kompliziert werden könnten die Verhandlungen laut dem Bericht durch zwei anstehende Partien gegen Brann, in denen der Offensivspieler eigentlich zum Einsatz kommen sollte. Der mögliche Wechsel sorgte bei den PAOK-Anhängern für deutlichen Widerstand: Wie «Gazzetta.gr» berichtete, forderte die Ultra-Gruppierung „Gate 4“ über ihre offiziellen Kanäle den Verbleib des Spielers.

Kurz darauf ordnete Journalist Dimitris Tsorbatzoglou die Verhandlungen genauer ein: Demnach soll ein Angebot über 28 Millionen Euro plus 2 Millionen Euro an Bonuszahlungen vorgelegen haben, unbestätigt sei zudem eine mögliche Weiterverkaufsbeteiligung von 17,5 Prozent. Tsorbatzoglou sprach von heftigen Reaktionen und einem grossen sportpolitischen Thema für PAOK; der Klub werde zwar aktiv, die Stimmung sei jedoch angespannt und die nötige Geschlossenheit gehe verloren.

Laut «BalkansSports», das sich auf einen Bericht der «Gazzetta» beruft, ist inzwischen eine Einigung zwischen beiden Klubs für eine Ablöse von rund 30 Millionen Euro erzielt worden. Konstantelias befinde sich bereits auf dem Weg nach Deutschland, um seinen Wechsel zu Borussia Dortmund abzuschliessen.

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