Manchester City könnte mit einer geringeren Strafe davon kommen
Manchester City muss im Streit um mutmassliche Verstösse gegen die Finanzregeln der Premier League weiterhin mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Während ein Punktabzug oder im Extremfall sogar der Ausschluss aus der Liga im Raum stehen, rechnet der frühere Arsenal-Verteidiger Martin Keown offenbar mit einem deutlich milderen Ausgang.
Im Gespräch mit «Talksport» erklärte der 60-Jährige, er habe Gerüchte gehört, wonach der Fall bereits in wenigen Wochen abgeschlossen sein könnte. „In etwa sechs Wochen werden wir sehen, was passiert. Und es wird bei Weitem nicht so schlimm sein, wie wir denken“, prognostizierte Keown. Seiner Einschätzung nach könnte Manchester City mit einer hohen Geldstrafe davonkommen.
Die Vorwürfe gegen den englischen Meister beziehen sich auf den Zeitraum von 2009 bis 2018. Eine unabhängige Kommission hatte den Klub in zahlreichen Punkten wegen Verstössen gegen die Finanzregeln schuldig gesprochen. Dabei geht es unter anderem um die Offenlegung finanzieller Informationen und mögliche Unregelmäßigkeiten bei Sponsorenvereinbarungen. City hat gegen die Entscheidung Berufung eingelegt und weist die Vorwürfe weiterhin zurück.
Allerdings ist Keowns Einschätzung nicht unumstritten. «Talksport»-Experte Simon Jordan widersprach der optimistischen Prognose und hält eine Lösung ohne härtere Sanktionen für schwer vorstellbar, solange Manchester City kein Fehlverhalten einräumt. Eine endgültige Entscheidung steht weiterhin aus.












