ManCity in 114 von 115 Anklagepunkten für schuldig befunden
Manchester City wird im Zusammenhang mit Verstössen gegen Finanzregeln der Premier League in 114 von 115 Anklagepunkten für schuldig befunden. Die Konsequenzen sind allerdings noch völlig offen.
Die Schlinge um den Premier League-Klub zieht sich dadurch jedoch enger. City wird gegen das Urteil sicherlich Berufung einlegen. Ein Sprecher des Vereins sagt gegenüber «The Athletic»: «Das Verfahren der Premier League läuft noch, wobei noch wesentliche Teile abgeschlossen werden müssen, und unterliegt strenger Vertraulichkeit. Daher bleibt die Position von Manchester City FC im Einklang mit der Erklärung des Klubs vom Februar 2023.»
Und weiter: «Der Klub hat acht Jahre lang das ordnungsgemässe Verfahren gewissenhaft respektiert, in der Annahme, dass Vorstand und Führung der Premier League sich wie eine unabhängige, unparteiische und faire Regulierungsinstanz verhalten würden, frei von parteiischem Einfluss.»
Die Daten der mutmasslichen Verstöße reichen von der Saison 2009/10 bis zu jener von 2022/23. Unter anderem sollen Finanzflüsse verschleiert worden, Sponsorengelder falsch deklariert worden und Regeln zu Rentabilität und Nachhaltigkeit nicht eingehalten worden sein.
Welche Konsequenzen letztlich folgen, ist noch immer völlig unklar. Von gar keiner Strafe bis hin zur Annullierung von Titeln und sogar dem Ausschluss aus dem englischen Ligabetrieb scheint alles möglich.












