José Mourinho äussert sich zur Schweizer Radtour von Kylian Mbappé
Nachdem sich Kylian Mbappé bei der französischen Nationalmannschaft eine Blessur zugezogen hatte, verabschiedete er sich in einen Kurzurlaub in die Schweiz. Dort sorgte die Tatsache, dass er sich beim Radfahren filmte, für mediale Diskussionen. Nun ordnet Trainer José Mourinho die Situation ein.
Da sich der Portugiese unmittelbar vor dem Mbappé-Urlaub explizit zum Thema Radfahren äusserte und sagte, dass dies für Profifussballer wegen der Sturz- bzw. Verletzungsgefähr kritisch sei, wurde der Instagram-Beitrag von den (sozialen) Medien mit Handkuss aufgenommen. Mourinho nimmt der Debatte auf einer Pressekonferenz vor der Partie gegen Villarreal am Samstag nun aber komplett den Wind aus den Segeln. «Die echten Probleme, die der Fussball in den letzten Wochen erlebt hat, reichen Ihnen nicht aus. (…) Radfahren in der Schweiz. Es war ein Hotel, das aus kleinen Häusern bestand, und die Fahrräder wurden genutzt, um zwischen den Gemeinschaftsbereichen eines ruhigen Hotels hin- und herzufahren. Und man bekommt den Eindruck, dass er die Tour de Suisse gemacht hat», sagt der Real-Coach den anwesenden Journalisten.
Schliesslich wird Mourinho gefragt, ob er die Debatte um Mbappé für übertrieben halte. Dazu hat der Trainer eine ganz klare Meinung: «Übertrieben? Das ist lächerlich.»
Damit dürfte diese Diskussion erst einmal beendet sein. Wegen seiner Knieproblemen hat sich Mbappé in dieser Woche bei seinem Vertrauensarzt in Paris gemeldet. Er ist aber bereits wieder fit genug für einen Einsatz am Samstag.












