Real-Entschuldigung nicht akzeptiert: China zeigt keine La Liga-Spiele mehr
Der Rettungsversuch von Real Madrid kam zu spät oder nützte zumindest nichts: Das chinesische Staatsfernsehen wird die Spiele der spanischen La Liga vorerst nicht mehr übertragen.
Diese Entscheidung wurde öffentlich kommuniziert. Grund dafür ist der vermeintliche Scherz von Kylian Mbappé über Chinas Staatsgründer Mao Zedong. Die Entschuldigungsversuche von ihm selbst und von Real haben die chinesischen Entscheidungsträger letztlich nicht überzeugt. Der französische Stürmerstar hat bereits Werbeverträge verloren, wegen seiner Äusserungen wird nun die gesamte Liga «bestraft».
Ob und wann die Sanktionen aufgehoben werden, ist derzeit völlig unklar. Die spanische Liga hat einen Vermittlungsversuch gestartet, darauf ging Real wegen des Zerwürfnisses mit dem Verband aber gar nicht erst ein.
Insbesondere für Mbappé könnte diese Woche kaum schlechter laufen: Am Montag unterlag er beim Ballon d’Or knapp Harry Kane und nun steht er im Mittelpunkt eines riesigen Eklats mit grossen politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen.












