Der FC Malisheva befindet sich nach dem plötzlichen Abgang von Thomas Brdaric auf der Suche nach einem neuen Trainer. Zu den Kandidaten gehört der ehemalige FCB-Coach Luigi Nocentini.

Der FC Malisheva befindet sich vielleicht nicht in Schockstarre, weil mehr oder weniger die Mechanismen des Markts gegriffen haben. Der plötzliche Abgang von Thomas Brdaric hat den kosovarischen Erstligisten dennoch schwer getroffen.

Brdaric, der erst im Sommer engagiert wurde, hat mit Malisheva einen äusserst erfolgreichen Start in die neue Saison hingelegt. Zunächst präsentierte man sich sehr ordentlich in der Qualifikation zur Conference League, nach sieben Spielen belegt Malisheva in der Superliga zudem den 2. Tabellenplatz.

Brdaric ist nun dem Ruf des Geldes gefolgt, hat Malisheva um Freigabe gebeten und kurzerhand beim Al-Bukiryah FC, einem Zweitligisten aus Saudi-Arabien, einen lukrativen Vertrag unterschrieben. Malisheva steht kurz nach Beginn der Saison also ohne Trainer da.

Malisheva in Gesprächen mit FCB-Trainer Luigi Nocentini

Nach Informationen von 4-4-2.ch gehört Luigi Nocentini bei Malisheva zu den Kandidaten, die das vakante Traineramt übernehmen könnten. Der Verein befindet sich im Austausch mit dem 37-Jährigen, der momentan ohne Anstellung ist.

Nocentini nahm bis vor Kurzem noch auf dem Trainerstuhl des FC Basel Platz. Dort übernahm der Italiener nach der Entlassung von Stephan Lichtsteiner interimistisch. Der FCB hat in Slavisa Jokanovic mittlerweile seinen neuen Trainer präsentiert, für Nocentini war im neuen Staff kein Platz mehr.

Sollten Malisheva und Nocentini tatsächlich übereinkommen, wäre es die erste dauerhafte Anstellung als Cheftrainer. Vor seinem Wechsel zum FCB im Sommer 2024, damals noch unter der Leitung von Fabio Celestini, sammelte Nocentini über ein Jahrzehnt lang weitreichende Erfahrungen im internationalen Spitzenfussball.

Dabei arbeitete er als Co-Trainer und Analyst bei verschiedenen renommierten Teams, unter anderem Napoli und der ukrainischen Nati. Nocentini machte dabei Bekanntschaft mit Branchengrössen wie Maurizio Sarri oder Andriy Shevchenko.

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