Beim FC Basel soll die Suche nach einem neuen Trainer intensiv laufen. Die sportliche Führung schaut sich dabei offenbar vor allem im Ausland um.

Vieles deutet darauf hin, dass der nächste Coach die Schweizer Super League noch nicht aus eigener Erfahrung kennen muss. Als möglicher Kandidat wird unter anderem Nenad Bjelica gehandelt. Der 55-jährige Kroate ist seit Dezember 2024 ohne Verein und war bereits 2023 ein Thema beim FC Basel, als es um die Nachfolge von Alex Frei ging.

Auch Alfred Schreuder könnte erneut auf die Kandidatenliste rücken. Der Niederländer arbeitete zuletzt als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft und ist ebenfalls mit dem Schweizer Klub vertraut. Darüber hinaus gibt es Optionen mit Schweiz-Erfahrung. Die ehemaligen FC-Zürich-Trainer Bo Henriksen und André Breitenreiter sind derzeit vereinslos. Mario Frick, der zuletzt ebenfalls mit Basel in Verbindung gebracht wurde, soll dagegen keine Rolle spielen.

Bei der Auswahl dürfte es für den FCB nicht allein um taktische Qualität gehen. Die Verpflichtung von Lichtsteiner war als langfristiges Projekt angelegt, endete aber bereits nach kurzer Zeit. Der neue Trainer soll deshalb insbesondere Erfahrung im Profibereich, Führungsstärke und kommunikatives Geschick mitbringen. Zeitdruck besteht zumindest mit Blick auf den Spielplan nicht.

Nach dem Auswärtsspiel beim FC Luzern und dem Heimauftritt gegen St. Gallen folgt eine dreiwöchige Pause wegen der Nationalmannschaft. Diese Zeit könnte der neue Coach nutzen, um Mannschaft und Klub kennenzulernen und die nächsten Wochen vorzubereiten. Der Termin ist damit gesetzt: Beim Auswärtsspiel in Vaduz am 11. Oktober soll der neue Trainer des FC Basel erstmals an der Seitenlinie stehen. Bis dahin bleibt der sportlichen Führung noch Zeit, die richtige Personalentscheidung zu treffen.

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