Nachdem sich die Young Boys im Lauf dieser Saison von Giorgio Contini getrennt haben, der wiederum in der vergangenen Saison auf Patrick Rahmen folgte, der nur sehr kurz im Amt war, soll es mit Gerardo Seoane nun langfristig weitergehen. So lautet zumindest der Plan von YB-Sportchef und Mitbesitzer Christoph Spycher.

Dieser lässt vor dem Start ins neue Kalenderjahr unmissverständlich verlauten, dass Seoane das volle Vertrauen geniesst. «Wir werden ganz sicher lange mit Gerry zusammenarbeiten», wird Spycher von «Blick» zitiert und führt im YB Magazin aus: «Die Zahl der Trainerentlassungen war in den letzten Jahren zu hoch.»

Der YB-Boss räumt ein, dass die sportliche Führung teilweise keine guten Entscheidungen getroffen hat: «Das hat dazu geführt, dass im Zusammenspiel zwischen dieser, dem Staff und den Spielern, die auch Verantwortung tragen, nicht alles zusammengepasst hat.» Seoane, der in der Vergangenheit bereits grosse Erfolge feierte, soll nun langfristig bleiben. Sein Vertrag läuft bis 2028.

Personell wird es in dieser Transferperiode aber trotzdem noch Änderungen geben – an der Spielerfront. «Wir wollen diesem Team Zeit geben, um zusammenzuwachsen. Aber wir schauen, was der Markt bietet. Wenn wir ein Element finden, bei dem wir den Eindruck haben, dass es uns weiterhelfen kann, werden wir vielleicht auch dort tätig werden», sagt Spycher.

Ein Thema sind beispielsweise, wie von 4-4-2.ch exklusiv berichtet, die beiden Linksverteidiger Junior Ligue (FCZ) und Michael Heule (FC Thun) – möglicherweise auch erst für die kommende Saison. Auch im Mittelfeld und in der Innenverteidigung könnte aufgerüstet werden.

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