Frauen-EURO 2025: Die Schweiz feiert, England jubelt und der Frauenfussball erobert die Herzen
Was einst als Nischensport galt, steht heute im Zentrum der Fussballöffentlichkeit. Vom 6. bis 27. Juli fanden in acht Schweizer Städten 31 Spiele statt, die sowohl sportlich als auch wirtschaftlich neue Massstäbe setzten. Aber das Turnier bot nicht nur den Schweizern Grund zum Jubeln. Die K.O.-Phase war gespickt mit hochklassigen Partien und einigen Überraschungen, die die Quoten der Sportwetten explodieren liessen.
Heimspiel mit Stolz: Die Schweiz bei der EM 2025
Die Gastgeberinnen starteten in Gruppe A und haben die Vorrunde als Tabellendritte abgeschlossen, qualifizierten sich jedoch aufgrund der besseren Tordifferenz. Im Auftaktspiel gegen Norwegen führte die Schweiz zur Halbzeit 1:0, doch Norwegen konnte das Spiel drehen. Ada Hegerberg gelang der Ausgleich und ein unglückliches Eigentor von Julia Stierli besiegelte die unglückliche Niederlage des Heimteams im Auftaktspiel. Im zweiten Gruppenspiel gewann die Schweiz gegen Island 2:0 durch Tore von Géraldine Reuteler und Alayah Pilgrim.
Im letzten Gruppenspiel gegen Finnland genügte ein Unentschieden, um an Finnland vorbeizuziehen und sich erstmals für das Viertelfinale der Frauen-EM zu qualifizieren. Der Ausgleichstreffer zum 1:1 fiel erst in der 92. Minute durch Riola Xhemaili. Im Viertelfinale scheiterte das Heimteam gegen Spanien. Die Spanierinnen gewannen 2:0 durch Tore von Athenea (66. Minute) und Pina (71. Minute). Trotz des Aus scheffelte die Schweizer Frauen-Nati mit starken Leistungen und einer erstmals gezeigten Konstanz grossen Zuspruch.
Viertel-, Halbfinale und Finale
Im Viertelfinale trafen u. a. Norwegen auf Italien: Italien gewann überraschend 2:1 durch zwei Treffer von Kapitänin Cristiana Girelli – das Siegtor fiel per Kopf in der 90. Minute. In den anderen Viertelfinals kam England gegen Schweden zunächst nicht ins Rollen (0:2-Rückstand durch Asllani 3., Blackstenius 25.); England glich jedoch spät aus und siegte schliesslich nach Elfmeterschiessen 3:2. Deutschland musste gegen Frankreich nach dem 1:1 in die Verlängerung und gewann – trotz einer Roten Karte gegen Kathrin Hendrich (13. Min.) – im Elfmeterschiessen 6:5.
In den Halbfinals besiegten die Engländerinnen Italien mit 2:1 nach Verlängerung (Tore: Michelle Agyemang 90+6′, Chloe Kelly 119′). Im anderen Halbfinale traf Deutschland auf Spanien; Aitana Bonmatí erzielte in der 113. Minute den 1:0-Siegtreffer für Spanien. Somit standen sich England und Spanien im Finale gegenüber. Das Endspiel endete 1:1 n. V. (Mariona Caldentey 25. Min. für Spanien, Alessia Russo 57. Min. für England) und ging ins Elfmeterschiessen. England verwandelte von den ersten drei Schützen alle Strafstösse, die Spanierinnen nur einen, sodass England mit 3:1 nach Elfmetern gewann. Damit verteidigte das Team als erste Nation den Titel bei einer Frauen-EM.
Sportliche Überraschungen zeigten sich auch in anderen Bereich wie den Sportwetten. Während früher fast ausschliesslich auf Männerturniere gesetzt wurde, stieg das Interesse an Frauenwettbewerben deutlich. Besonders die unerwarteten Siege von Polen, Italien und England sorgten für hohe Quoten und attraktive Gewinne. Wer auf den Finaltriumph Englands gegen Favorit Spanien gesetzt hatte, konnte bei Quoten bis zu 2,85 mit beachtlichen Auszahlungen rechnen. Der polnische Halbfinaleinzug war für viele Tipper sogar ein Volltreffer im fünfstelligen Bereich.
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