Jorge Jesus bat Ronaldo darum, weiterzumachen
Der portugiesische Nationaltrainer Jorge Jesus, mit dem Cristiano Ronaldo bei seinen letzten Länderspieleinsätzen ins Gehege kam, bat den Superstar vor dessen Rücktritt, im Nationalteam weiterzumachen.
Darauf hörte der 41-Jährige aber offensichtlich nicht. Am Donnerstag verkündete er seinen Rücktritt. Jorge Jesus hat sich dazu in einer ersten Reaktion gegenüber «Canal 11» geäussert. «Das ist ganz allein seine Entscheidung», hielt der Nationalcoach zunächst fest und führte dann aus, dass er Ronaldo dazu ermunterte, die Länderspielkarriere fortzusetzen: «Wir hatten bereits vor der ersten Einberufung Gelegenheit, darüber zu sprechen. Ich habe ihn gebeten, weiterzumachen, bei mir zu bleiben, weil ich ihn an meiner Seite brauchte, aber ich muss seine Entscheidung akzeptieren.»
Ausgerechnet Jesus warf Ronaldo nach seinem Blitzabgang beim letzten Zusammenzug vor, Versprechen gebrochen zu haben. Möglicherweise zieht er seinen Schlussstrich nun auch wegen dieser Personalie. Jesus war nicht bereit, Kompromisse einzugehen und hatte Ronaldo keinen Stammplatz mehr garantiert.
Der portugiesische Verband hat sich zum Rücktritt inzwischen auch schon geäussert und möchte dem Superstar nach dessen 23-jähriger Karriere im Nationaltrikot einen gebührenden Abschied ermöglichen.












