Der ehemalige Schweizer Nati-Verteidiger Ramon Vega unternimmt im kommenden Jahr einen dritten Anlauf, FIFA-Präsident zu werden.

Dies kündigt der 55-Jährige im «Klein Report» an. Vega hatte bereits 2019 und 2022 Versuche unternommen, das Präsidentenamt beim Weltverband zu bekleiden, konnte sich damals allerdings die geforderte Unterstützung von fünf Nationalverbänden nicht sichern. Diesmal sei die Ausgangslage jedoch anders. Viele Nationen wünschen sich eine Veränderung an der Spitze der FIFA, betont Vega.

Zu seiner Motivation sagt er: «Es ist nicht die Frage, was die Präsidentschaft mir geben kann. Es geht darum, was ich dem Fussball zurückgeben kann.» Es gehe darum, «die Fussballfamilie wieder zu vereinen, das Vertrauen wiederherzustellen, Stabilität zu schaffen und die FIFA-Führung zu modernisieren.»

Diverse Nationalverbände vor allem aus der UEFA haben Infantino ihre Unterstützung entzogen, darunter auch der Schweizerische Fussballverband. Am Donnerstag findet in Berlin ein UEFA-Meeting statt. Dabei soll versucht werden, einen Plan zu schmieden, wie der langjährige FIFA-Präsident vom Thron gestürzt werden könnte. Vega werden insgesamt aber nur sehr geringe Chancen eingeräumt.

Die Frist für die Einreichung von Kandidaturen endet am 18. November.

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