Denis Zakaria ist beim FC Chelsea unter dem neuen Trainer Graham Potter weiterhin komplett aussen vor und hat seit seiner Ankunft Anfang September noch immer keine einzige Partie bestritten. In dieser Woche steht ein wichtiges Perspektivgespräch an.

Zakaria wird sich laut «Evening Standard» gemeinsam mit seinem Beraterteam mit Chelsea-Boss Todd Boehly und Trainer Graham Potter unterhalten. Dabei soll es um eine Standortbestimmung gehen: Der Schweizer Nationalspieler war ein Wunschspieler des vorherigen Trainers Thomas Tuchel, der kurz nach seiner Ankunft entlassen wurde. Unter Potter sind seine Karten ganz schlecht. In der Premier League stand er am vergangenen Wochenende überhaupt zum ersten Mal im Kader. Für Einsatzminuten reichte es beim 2:0-Sieg bei Aston Villa allerdings nicht.

Möglicherweise einigt man sich beim Perspektivgespräch auch darauf, dass die bis im Sommer gültige Leihe nach Möglichkeit im Winter vorzeitig abgebrochen wird. Dafür müsste dann allerdings auch Juventus mitspielen, wo Zakaria bis 2026 unter Vertrag steht. Auch die Turiner scheinen nicht wirklich auf den 25-Jährigen zu zählen, es könnte sich aber auch ein weiterer Abnehmer finden.

Noch ist indes nicht in Stein gemeisselt, dass es mit Zakaria in London nicht weitergeht. Zu Beginn dieser Saison war er auch physisch nicht wirklich auf der Höhe. Diesbezüglich scheint er in den vergangenen Wochen Fortschritte gemacht zu haben, wenn auch seine einzigen Einsätze in der Schweizer Nati stattfinden. Dort muss er möglicherweise gar um seinen WM-Platz fürchten, falls sich bis im kommenden Monat seine Situation im Klub nicht verbessert.

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