Deshalb hat sich Aarau vorzeitig von Stürmer Emmanuel Ernest getrennt
Der FC Aarau hat sich nach nur einem halben Jahr wieder von seinem Sommerneuzugang Emmanuel Ernest getrennt. Obwohl er bei vier Saisonstoren steht, hat der Klub den Glauben an das Potential des Liberianers verloren.
Der ursprünglich bis 2026 gültige Kontrakt wurde im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst, hat der Challenge Ligist am vergangenen Wochenende kommuniziert. Laut «Aargauer Zeitung» glaubt man bei den FCA-Verantwortlichen schlicht nicht daran, dass Ernest der Mannschaft mittel- bis langfristig weiterhelfen kann. Zwar hat der Neuzugang nach seinem Wechsel im Sommer in den ersten vier Ligaspielen gleich drei Tore erzielt. In der Folge kam aber nicht mehr viel: Trainer Brunello Iacopetta wies mehrfach darauf hin, dass man mit dem Stürmer noch eine Menge Arbeit vor sich habe.
Offenbar sind die Hoffnungen auf eine positive Entwicklung letztlich erloschen. Die physische Präsenz von Ernest war stets da, rein spielerisch hat es aber nicht gereicht. Ob FCA-Sportchef Elsad Zverotic auf dem Transfermarkt nun noch einmal aktiv wird, ist offen. In Aarau hofft man auch, dass Raul Bobadilla seine Verletzungsprobleme überwindet und in der Rückrunde regelmässig zur Verfügung steht.












