Bradley Barcola kommt bei Liverpool so langsam in Fahrt, gibt aber gleichzeitig in einem Interview zu, dass er sich erst noch an die neuen Gegebenheiten gewöhnen muss.

Der FC Liverpool hat sich im Sommer Bradley Barcola geschnappt, und dafür eine Basisablöse von 125 Millionen Euro an Paris Saint-Germain überwiesen. Der 24-Jährige tut sich an der Anfield Road noch etwas hart, was laut seiner Aussage mit der Umstellung auf eine andere Art Fussball zu tun hat.

«Ich versuche, mich anzupassen, denn die Atmosphäre hier ist völlig anders als bei Paris Saint-Germain. Die englische Liga ist anders, ich empfinde sie als weniger taktisch», sagte Barcola in der französischen Fussballfernsehsendung «Téléfoot». «Hier gibt es weniger Positionswechsel auf dem Platz. Bei meinem früheren Trainer musste ich in die zentralen Bereiche vorrücken und dann auf die Flügel ausweichen, damit ein anderer Spieler meinen Platz einnehmen konnte, während es hier ganz anders ist.»

Da Barcola aufgrund des wochenlangen Transfertheaters eine unvollständige Saisonvorbereitung absolvierte und keine Testspiele bestritt, musste der Offensivstar seine Fitness quasi unter Wettkampfbedingungen in der Premier League aufbauen. Das führte zu heftiger Kritik in den Medien, nachdem Barcola in seinen ersten sechs Pflichtspielen komplett ohne Scorerpunkt geblieben war.

Für Liverpool kommt Barcola auf drei Tore in sieben Pflichtspielen. Diese hat er alle drei beim spektakulären 6:3-Auswärtsspiel in der Champions League am Mittwoch gegen den LASK erzielt.

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