Roger Schmidt muss (noch) nicht um Job zittern
Die Spinner-Affäre und das peinliche Pokal-Aus gegen die Sportfreunde aus Lotte haben den Ruf von Leverkusens Trainer Roger Schmidt arg angekratzt. Dennoch muss er vorläufig noch nicht um seinen Job zittern.
Sportdirektor Rudi Völler hat bei «Bild» klargestellt, dass man weiterhin auf den 49-Jährigen zählt, der seit Sommer 2014 im Amt ist und über einen Vertrag bis 2019 verfügt.
«Wir glauben weiter an den Trainer. In den beiden anderen Wettbewerben können wir immer noch etwas gutmachen. Die Trainergeschichte ist nicht der Knackpunkt. Entscheidend ist, dass wir uns in der Verlängerung so was von dämlich angestellt haben. Dämlicher geht es nicht», so Völler.
Der Leverkusener Funktionär nimmt seinen Trainer auch in Bezug auf die jüngste Sperre nach seinen Ausraster gegen Hoffenheim in Schutz: «Bei anderen Trainern, die sich daneben benehmen, wird ein Auge zugedrückt. Bei uns weniger.»
Schmidt muss am kommenden Wochenende in der Bundesliga gegen Wolfsburg noch einmal auf der Tribüne Platz nehmen. Danach darf er den Innenraum wieder betreten.












