Der FC Bayern München beschäftigt sich weiterhin mit Felix Nmecha. Nach Informationen der «Bild» haben mehrere europäische Spitzenklubs Kontakt zum Umfeld des Mittelfeldspielers aufgenommen, darunter auch der deutsche Rekordmeister.

Demnach soll Bayerns Sportvorstand Max Eberl bereits sein grundsätzliches Interesse hinterlegt haben. Intern wird Nmecha in München als äußerst spannender Spieler angesehen. Ein Transfer im Sommer dürfte allerdings nur unter aussergewöhnlichen Bedingungen möglich sein. Borussia Dortmund machte erst im März Nägel mit Köpfen und verlängerte den Vertrag des deutschen Nationalspielers bis 2030. Zwar enthält das neue Arbeitspapier eine Ausstiegsklausel, diese greift jedoch erst ab 2027 und liegt zunächst bei rund 80 Millionen Euro.

Ab 2028 würde sie auf etwa 70 Millionen Euro sinken. In diesem Sommer kann Dortmund die Ablöse frei festlegen und soll nach aktuellen Berichten erst bei Angeboten von deutlich über 100 Millionen Euro gesprächsbereit sein. Teilweise ist sogar von einer Forderung in Höhe von 120 Millionen Euro die Rede. Hinzu kommt, dass Bayern derzeit offenbar nicht Nmechas bevorzugtes Ziel sein soll.

Der 24-Jährige schliesst einen Abschied aus Dortmund zwar grundsätzlich nicht aus, doch dafür müsste ein aussergewöhnliches Gesamtpaket auf den Tisch kommen. Nach aktuellem Stand deutet deshalb wenig auf einen kurzfristigen Wechsel hin. Borussia Dortmund sitzt dank des langfristigen Vertrags klar am längeren Hebel und kann in den Verhandlungen selbstbewusst auftreten.

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