Die Schweizer Nati zeigt gegen Algerien eine äusserst solide Leistung und zieht dank einem 2:0-Sieg verdient ins Achtelfinale ein.

Nach einer Startphase, in der die Nordafrikaner den Ballbesitz dominieren und die Schweizer kaum zum Zug kommen, ist es in der 11. Minute einmal mehr Johan Manzambi, der in unwiderstehlicher Art und Weise bis auf die Grundlinie marschiert und Breel Embolo vor dem Tor anspielt. Dieser erzielt sein zweites WM-Tor und ist nun in allen vier bisherigen Spielen an mindestens einem Treffer beteiligt, was im ganzen Turnier ansonsten nur Kylian Mbappé gelungen ist.

In der Folge können die Schweizer mehr Kontrolle über das Spiel gewinnen, wobei es unmittelbar vor der Pause wiederum Algerien ist, das gute Möglichkeiten besitzt.

Die zweite Halbzeit wird dann aber mit einem letztlich vorentscheidenden Knall lanciert: Dan Ndoye trifft nämlich in der ersten Minute nach Wiederbeginn mit einem strammen Schuss von der Strafraumgrenze, nachdem die Algerier zuvor gleich mehrere Fehlpässe oder unsaubere Klärungsaktionen zeigen.

Dieser Treffer zieht den Algeriern in gewisser Weise den Stecker: Sie kommen kaum noch zu Möglichkeiten und wirken auch nicht so als würden sie an die grosse Wende glauben. Die Schweizer spielen ihre riesige Erfahrung aus, wirken äusserst abgeklärt und cool.

Sie sind es auch, die durch ihre Joker sogar weitere Möglichkeiten bekommen – aber nicht nutzen. Allen voran Fabian Rieder, der den Ball aus kürzester Distanz nicht ins praktisch leere Tor einschieben kann. Ein Fehlschuss, der bei anderem Spielstand unfassbar schmerzlich wäre.

So bleibt er eine Anekdote. Über allem steht vielmehr der souveräne Einzug ins Achtelfinale, wo am Dienstagabend (22 Uhr) der Sieger der Partie zwischen Kolumbien und Ghana warten wird.

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