Barça-Sportdirektor Deco liefert genaue Zahlen zur Offerte für Julian Alvarez
Julián Alvarez sorgte in den vergangenen Wochen für reichlich Gesprächsstoff. Derzeit versucht der Stürmer, sich wieder mit den Fans von Atlético Madrid zu versöhnen, die ihm seinen Flirt mit dem FC Barcelona übel nehmen. Barça-Sportdirektor Deco giesst derweil weiter Öl ins Feuer.
Der Portugiese liefert öffentlich genaue Zahlen zur Offerte, die Barcelona im Sommer für den Atlético-Torjäger abgegeben hat. «Wir haben ein Angebot unterbreitet, die Zahlung über drei Saisons zu strecken. Es gibt Vereine, die in fünf Raten zahlen», so Deco gegenüber «RAC1». Geboten worden seien 100 Millionen Euro Ablöse. Dieses Angebot sei von Atlético jedoch umgehend abgelehnt worden.
Deco verteidigt seinen Klub: «Barça hat ihm nicht gesagt, er solle öffentlich seinen Wunsch äussern, Atlético zu verlassen.» Da der Alvarez-Transfer für den spanischen Meister nicht geklappt hat, wurde nach den Abgängen von Robert Lewandowski (Chicago Fire) und Ferran Torres (PSG) letztlich Gabriel Jesus von Arsenal verpflichtet. Der Sportdirektor führt aus: «Uns ist klar, dass unsere Spieler vielseitig einsetzbar sind. Es ist praktisch unmöglich, Lewandowski zu ersetzen. Bei Ferran haben wir die Lösung tatsächlich im Kader, selbst wenn Gabriel nicht gekommen wäre. Da Julián nicht gekommen ist, mussten wir nach einem ähnlichen Profil suchen. Deshalb haben wir Gabriel verpflichtet.»
Ob und wann Barça für Alvarez einen neuen Versuch starten wird, ist derzeit ungewiss.












