Jetzt muss plötzlich Allegri statt Spalletti zittern
Nach dem 2:0-Sieg von Juventus gegen Napoli schwingt das Pendel plötzlich in die andere Richtung: Nachdem in der vergangenen Woche vor allem die Zukunft von Juve-Coach Luciano Spalletti hinterfragt wurde, ist es nun plötzlich jene von Massimiliano Allegri.
Der 59-Jährige hat in Neapel erst im Sommer übernommen. Seine bisherige Bilanz ist ernüchternd: Von 13 Spielen unter seiner Führung wurden lediglich fünf gewonnen. Dem gegenüber stehen sechs Niederlagen und zwei Unentschieden. In der Serie A-Tabelle belegen die Partenopei lediglich den zehnten Platz. In der Champions League gingen auch zwei von drei bisherigen Partien verloren. Allegri steht gehörig unter Druck.
Besonders frappant: Die wahren Tests in dieser Saison gingen gegen Como, Inter, Arsenal und Juventus bislang alle verloren. Den Beobachtern fehlt auch die Konstanz in den Leistungen. Allegri hat die Mannschaft bislang nicht wirklich stabilisiert, eine klare Idee fehlt, seine Handschrift ist (noch) nicht erkennbar.
Allerdings liegt dies nicht alleine an ihm: Napoli blieb auf dem Transfermarkt im Sommer ziemlich blass. Allegri hat «seine» Mannschaft noch nicht beisammen. Sein Vertrag läuft langfristig bis 2029, was für ihn auch eine gewisse Sicherheit bedeutet. Ein vorzeitiger Rauswurf wäre für die Klubbosse mit erheblichen Zusatzkosten verbunden.












