Stocker stärkt Lichtsteiner den Rücken
Der FC Basel steckt nach einem enttäuschenden Heimauftritt gegen den FC Lugano in einer schwierigen Phase. Nach der 1:2-Niederlage gegen Sion unter der Woche unterlag der FCB am Samstag im Joggeli mit 1:3.
Besonders bitter: Die Basler hatten zunächst geführt, gaben die Partie anschliessend jedoch aus der Hand. Entsprechend kritisch fällt die Zwischenbilanz von Valentin Stocker aus. „Mit den beiden Spielen lief es natürlich jetzt ultimativ schlecht“, sagte der sportliche Leiter gegenüber «SRF». Nach den beiden Partien könne der Verein mit der Situation nicht zufrieden sein.
Die Entwicklung sei „natürlich sehr enttäuschend“. Gleichzeitig verwies Stocker auf die schwierigen Voraussetzungen innerhalb der Mannschaft. Lugano verfüge über ein eingespieltes Team, während Basel aufgrund zahlreicher Transfers und Veränderungen noch keine feste Einheit gebildet habe. Gerade im Zentrum habe die Mannschaft in dieser Konstellation erstmals zusammengespielt.
Trotz der jüngsten Rückschläge sieht Stocker deshalb keinen Anlass, die Trainerfrage aufzuwerfen. Auf die Zukunft von Lichtsteiner angesprochen, erklärte er, dessen Position stehe für ihn „im Moment“ nicht zur Debatte. Entscheidend sei vielmehr, wie sich die Mannschaft auf dem Platz präsentiere. Mit den vergangenen beiden Spielen sei man unzufrieden, die vorherigen Leistungen bewertet Stocker hingegen positiver.
Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibt dem FCB nicht. Am kommenden Wochenende steht bereits die nächste Aufgabe an: Basel gastiert beim FC Luzern. Dort wird sich zeigen, ob die Mannschaft auf die beiden Niederlagen reagieren kann.












