Xherdan Shaqiri weiss genau, woran es beim FCB zurzeit hapert
Der FC Basel kommt nach der Länderspielpause überhaupt nicht auf Touren: Beim 0:3 in Vaduz legt die Mannschaft einen sehr schwachen Auftritt hin. Captain Xherdan Shaqiri findet deutliche Worte.
Der 35-Jährige zieht in der «Basler Zeitung» ein Fazit zum Spiel, wobei er die Startphase nicht allzu schlecht bewertet: «Zumindest anfangs haben wir eine Reaktion gezeigt. Wir sind nicht so schlecht gestartet, haben dann aber wieder unnötig und zu einfach ein Gegentor bekommen.» In der Folge kam allerdings viel zu wenig. Vaduz lenkte das Spiel mit zwei Treffern zwischen der 26. und 36. Minute in eindeutige Bahnen. Shaqiri führt aus: «Im Grossen und Ganzen war heute alles zu wenig. Da müssen wir uns gewaltig steigern, jeder Einzelne. Und die Spieler, die ihre Chance bekommen haben, müssen sie nutzen.»
Mit der Mannschaft geht er hart ins Gericht. Aus Shaqiris Sicht hat die Mentalität am Sonntag nicht bei allen gestimmt. Der Ex-Nationalspieler weiss ganz genau, wo der Hebel angesetzt werden muss: «Dann müssen wir als Mannschaft zusammen verteidigen und dem Gegner das Leben wieder schwerer machen. Im Moment lassen wir ihm viel zu viel Raum und geben ihm zu viele Möglichkeiten, überhaupt zu grossen Chancen zu kommen. Das wird im Spitzenfussball gnadenlos bestraft – und das war heute der Fall. Die ersten beiden Tore waren viel zu einfach.»
Die Hoffnung hat Shaqiri indes nicht aufgegeben: «Ich bin aber zuversichtlich, dass wir in den nächsten Spielen viel besser auftreten.»
Die Trainings unter dem neuen Trainer Slavisa Jokanovic seien gut gewesen. Shaqiri spürt, wie viel Erfahrung der Serbe mitbringt. Nun blickt Shaqiri nach vorne: «Nächste Woche wollen wir im Cup weiterkommen, danach wartet wieder ein wichtiges Heimspiel gegen GC.»












