Deshalb hat Yakin wieder keinen Lugano-Profi in die Nati geholt
Der FC Lugano ist in dieser Saison die mit Abstand erfolgreichste und beste Schweizer Mannschaft. Dennoch schafft es wiederum kein Spieler der Tessiner ins Nati-Aufgebot. Mindestens einer hätte es verdient, sagt Nati-Coach Murat Yakin.
Die Rede ist von Uran Bislimi. Der 27-Jährige zieht beim FCL die Fäden im Mittelfeld und tut dies gerade ausserordentlich gut. Yakin bestätigt auf Anfrage eines Tessiner Journalisten an der Pressekonferenz zur Kaderbekanntgabe, dass er grosse Stücke auf Bislimi hält. Dass es dieser wiederum nicht ins Aufgebot geschafft hat, hängt in erster Linie mit der grossen Konkurrenz zusammen. Captain Granit Xhaka, Remo Freuler, Ardon Jashari, Michel Aebischer, Djibril Sow und Denis Zakaria können allesamt im Mittelfeldzentrum spielen und haben die Nase vorne.
Yakin hat bereits 28 Spieler aufgeboten. Für Bislimi gab es schlicht keinen Platz mehr – wie im Übrigen auch für Vincent Sierro, der trotz guter Auftritte mit Parma im Gegensatz zu den Länderspielen im September und Oktober ebenfalls nicht dabei ist.
Grundsätzlich hätte der Nati-Coach im Kader von Lugano mit Daniel Dos Santos, Albian Ajeti oder auch Torhüter David von Ballmoos noch weitere Akteure aufbieten können. Sie stehen in der Rangordnung jedoch hinter anderen Profis, von denen die meisten in ausländischen Topligen spielen.












