Die vielbeachtete mögliche Rückkehr von Dereck Kutesa zum Servette FC könnte nun doch nicht zustande kommen. Der Medizincheck ist absolviert, die Grenats haben aber die Transfermodalitäten geändert. Grätscht nun Sion dazwischen?

Die Servette-Rückkehr von Dereck Kutesa war in dieser Woche schon als nahezu fix vermeldet worden, droht nun aber offenbar auf der Zielgeraden zu platzen. Der «Tribune de Genève» zufolge hat der 28-Jährige am Donnerstag den Medizincheck absolviert, bei dem keine gravierenden Probleme auftraten.

Die Spielerseite gibt Servette die Schuld, dass der Deal noch nicht offiziell über die Bühne gegangen ist. Sportchef John Williams will laut dem Bericht die mit AEK Athen bereits abgemachten Transfermodalitäten noch mal nachverhandeln.

Servette macht bei Dereck Kutesa schon alles klar

Servette hatte die ursprüngliche Ablöseforderung von drei Millionen auf eine Million Euro gedrückt, mit Kutesa soll Einigkeit über einen langfristigen Fünfjahresvertrag bestehen.

Nach Abschluss des Medizinchecks wollte sich Kutesa-Berater Paul Bollendorf mit Williams treffen, um den Deal unter Dach und Fach zu bringen. Als man sich dann im Sitzungszimmer gegenüber sass, soll Williams keinen unterschriftsbereiten Vertrag vorgelegt haben. Der Sportchef wollte, gestützt auf die Resultate des Tests, noch mal nachverhandeln.

Die Ablösesumme müsse auf 500.000 Euro gesenkt werden. Zudem wolle man die Laufzeit des Vertrags um zwei Jahre kürzen. Während der Spieler Servette entgegenkommen würde, ist offen, wie man in Griechenland auf die neuen Forderungen reagieren wird.

Statt Servette: Steigt Sion bei Dereck Kutesa ein?

Die «Tribune de Genève» schreibt, dass der FC Sion mittlerweile auf die Situation aufmerksam geworden ist und darüber nachdenkt, in den Poker einzusteigen – um Servette auf den letzten Metern den Wunschspieler möglicherweise wegzuschnappen.

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