Der 20-jährige Offensivspieler Lutfi Dalipi ist in dieser Saison beim FC Vaduz so richtig durchgestartet. Der Youngster wurde von den Young Boys ins Ländle ausgeliehen. Schon jetzt hat er jedoch die Rückkehr nach Bern im Blick.

Dort wurde Dalipi ausgebildet und dort steht er auch noch bis 2030 unter Vertrag. Durchsetzen konnte er sich bei den YB-Profis bislang nicht. Angesichts seiner starken Leistungen in dieser Spielzeit drängt sich eine baldige Rückkehr aber geradezu auf – vielleicht als Nachfolger von Alvyn Sanches.

Tatsächlich könnten die YB-Verantwortlichen Dalipi dank einer Klausel sogar schon im Januar zurückholen – wenn sie dies möchten. Ob es dazu kommt, ist derzeit noch fraglich.

Gegenüber «Blick» formuliert der Senkrechtstarter ein klares Ziel: «Mein Traum ist es, irgendwann für YB zu spielen.» Es zeichnet sich ab, dass dies der Fall sein wird. Zu welchem Zeitpunkt ist jedoch noch unklar.

Dalipi sieht sich selbst als Spieler, der sich nicht auf eine bestimmte Position festlegen möchte. Vaduz-Trainer Marc Schneider kommt ihm entgegen: «Er gibt mir alle Freiheiten, die ich brauche. Ich bin kein Spieler, der fix auf einer Position ist. Sondern ständig in Bewegung.» Bemerkenswert ist, dass er sich eher als Assistgeber denn als Torjäger sieht: «Auch weil ich es bevorzuge, einen Mitspieler schön in Szene zu setzen, als ein simples Tor zu erzielen.»

Inzwischen nimmt Dalipi auch in der Schweizer U21-Nati eine wichtige Rolle ein. Ob er künftig auch für die Schweizer A-Nati spielen wird, ist noch ungewiss. Tatsächlich hat er ganze vier Optionen. Neben der Schweiz sind dies Portugal, Albanien und der Kosovo. Dalipi sieht die Sache erst einmal gelassen: «Am Ende kannst du es nie allen recht machen.»

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