Ludovic Magnin wurde beim FC Basel zu Beginn dieses Jahres entlassen. Dasselbe Schicksal ereilte ihn einst bereits beim FC Zürich. Die beiden Rauswürfe sind für ihn allerdings nicht vergleichbar.

Jenen beim FCB hat er deutlich besser verkraftet als jenen in Zürich, wie Magnin gegenüber «Blick» mitteilt. Denn beim FC Basel hat er seinen Job aus seiner Sicht bis zuletzt zielstrebig und tadellos ausgeführt. Tatsächlich wurde er da nach einem Sieg gegen seinen Ex-Klub FC Zürich rausgeworfen und durch Stephan Lichtsteiner ersetzt, was auch bei Basler Fans auf viel Unverständnis stiess. Weder mit der Mannschaft noch mit den Fans hatte er während seiner Zeit bei den Bebbis ein Problem: «Es gab viele positive Rückmeldungen aus dem Team. Der Captain sagte öffentlich, sie hätten meine Entlassung nicht verstanden. Das ist mir wichtig, das wurde registriert. Meinerseits gibt es kein böses Blut, ich kann die Fakten einschätzen. Mit meiner Persönlichkeit hätte ich gut zu diesen überragenden Fans gepasst, das ist etwas traurig.»

Die Entlassung beim FCZ im Oktober 2020 nagte deutlich intensiver und länger an ihm: «Ich war nicht mehr gut, ich habe es kommen sehen, weil ich das Team nicht mehr wie gewünscht erreicht hatte.»

Mittlerweile hat er beide Rauswürfe längst verkraftet. Magnin sprüht vor Tatendrang und will eine neue Aufgabe übernehmen. Zuletzt hat er sich vor allem beim VfB Stuttgart umsehen können, mit dem er in der Bundesliga einst den Meistertitel errang. Auch mit dem amtierenden Trainer der Schwaben, Sebastian Hoeness, gab es einen intensiven Austausch: «In vielerlei Hinsicht sehe ich bestätigt, wie ich selber arbeite. Es ist gut zu sehen, dass man mit der eigenen Methodik auf dem richtigen Level ist.»

Wo seine nächste Station ist, weiss Magnin nicht. Er gibt sich sehr offen: «Es kommt jedes Land infrage. Ich mache einen nächsten Job auch nicht von der Liga abhängig. Für mich ist auch eine unterklassige Equipe in einer Top-5-Nation vorstellbar.» Wichtig ist für ihn vor allem ein grosser Rückhalt von den Entscheidungsträgern: «Ich suche Menschen, ich suche eine Vereinsführung, die mich unbedingt will. Wenn ich meine Familie verlasse und sie nur noch drei Tage pro Monat sehe, dann muss das Gesamtpaket passen.»

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