Slavisa Jokanovic ist weiterhin verärgert, wenn er über sein Debüt als Basler Trainer gegen den FC Vaduz (0:3-Niederlage) nachdenkt. Für ihn geht es erst einmal darum, die Leader in der Mannschaft zu finden.

Genau diese will er in die Pflicht nehmen, wie er von «Blick» zitiert wird. «Wir sind in einer Situation, in der sich die Leader zeigen müssen», sagt Jokanovic. Gleichzeitig fügt er an, dass es ihm schwerfalle, diese auf und neben dem Platz zu finden. «Aber wir müssen sie finden», so der FCB-Coach.

Der designierte Leader der Mannschaft ist natürlich Captain Xherdan Shaqiri. Von diesem scheint Jokanovic auch deutlich mehr zu fordern, auch wenn er ihn nach seiner Ankunft verbal erst einmal mit Samthandschuhen angefasst hatte und ihn auch stärkte.

Jokanovic sieht sich und sein Team am Anfang eines Prozesses. Es gehe darum, Stabilität zu finden. Zeit gibt es allerdings keine: Bereits am Freitagabend steht das wichtige Cupspiel bei Stade Nyonnais auf dem Programm. Die einzige Titelchance der Bebbi besteht in der laufenden Saison wohl in diesem Wettbewerb.

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