Beim FC Basel sind nach der Entlassung von Stephan Lichtsteiner rund 100 Bewerbungen für dessen Nachfolge eingegangen.

Dies verrät Valentin Stocker im «blue»-TV-Format «Heimspiel». Ungefähr 100 Blindbewerbungen haben die Bebbi demnach bearbeiten können. Teilweise gingen auch durchaus erstaunliche Bewerbungen auf exotischen Wegen ein. So wurde mitunter eine siebenstellige Lohnsumme gefordert. «Es hat mich schon überrascht, wer sich mit welchen Gehaltsvorstellungen meldet», führt Stocker aus. Die Kontaktaufnahme erfolgte per E-Mail, WhatsApp, LinkedIn und sogar Instagram.

Letztlich haben die FCB-Verantwortlichen zunächst ein klares Profil definiert. Und das Trainerscouting lief unabhängig vom Zeitpunkt der Lichtsteiner-Entlassung bereits zuvor. Gesucht wurde ein Coach mit einem proaktiven und dominanten Spielansatz. Er sollte junge Spieler entwickeln können und bereits gezeigt haben, dass er Mannschaften weiterbringen kann. «Wir wollten auf eine gewisse Erfahrung und Krisenresilienz setzen», sagt der Technische Direktor Andreas Herrmann. Die Wahl fiel letztlich auf Slavisa Jokanovic.

Dessen erste beide Spiele verliefen nicht positiv: Nach einem 3:7 im Testspiel gegen Rapperswil-Jona setzte es in Vaduz eine 0:3-Klatsche ab.

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